Fragen an Holzstufen Meyer?

Die Ausladung einer Treppe ist ein wichtiges Treppen-Maß, wenn es um die Planung Deiner neuen Treppe geht. Sie beschreibt den Raum, den eine Treppe von der Wand bis zur am weitesten entfernten Stelle im Raum einnimmt. Nur wenn Du die Ausladung Deiner Treppe kennst, kannst Du den vorhandenen Platz in Deinen Wohnräumen oder Deinem Treppenhaus passgenau für Deine Treppe einplanen. Das ist z.B. wichtig, damit vor dem Antritt – also der ersten Stufe Deiner Treppe – genug Raum zum bequemen Betreten bleibt oder um die Einrichtung mit weiteren Möbeln zu planen. Auf der anderen Seite ist die Ausladung auch oft für die Wahl der richtigen Treppen-Form entscheidend.

Die Ausladung verschiedener Treppen-Formen im Vergleich

Für die Größe der Ausladung einer Treppe ist vor allem ihre Lauflinie entscheidend. Die Lauflinie wird durch eine Linie beschrieben, die vom Antritt bis zum Austritt – also der letzten Stufe einer Treppe vor dem Übergang zur nächsten Etage – führt. Neben der klassischen, geraden Treppe gibt es noch einige weitere Treppen-Formen. Wir möchten Dir die beliebtesten Treppen und ihre Merkmale kurz vorstellen:

  • Gerade Treppe: Lauflinie ist eine Gerade vom Beginn bis zum Ende der Treppe
  • Viertelgewendelte Treppe: Geschwungene Lauflinie in einem Winkel von 90 Grad
  • Halbgewendelte Treppe: Geschwungene Lauflinie in einem Winkel von 180 Grad
  • Wendeltreppe: Kreisförmige Lauflinie in einem Winkel von mehr als 180 Grad mit einem Treppenauge (freier Raum in der Mitte der Treppe)
  • Spindeltreppe: Kreisförmige Lauflinie in einem Winkel von mehr als 180 Grad ohne Treppenauge (kein freier Raum in der Mitte der Treppe)
Im Vergleich lässt sich feststellen, dass gerade Treppen die größte Ausladung einnehmen. Je stärker Deine Treppe hingegen gewendelt ist, umso mehr Raum kannst Du einsparen, da dadurch die Länge der Treppe verkürzt wird. 

Die wichtigsten Treppen-Maße im Überblick

Neben der Ausladung gibt es noch einige weitere Treppen-Maße, die für die Planung und Berechnung Deiner Treppe wichtig sind. Dazu gehören z.B.:

  • Laufbreite: Gesamtbreite Deiner Treppe von der linken bis zur rechten seitlichen Begrenzung
  • Höhenunterschied (Geschosshöhe): Durch die Treppe zu überwindende Höhe zwischen zwei Etagen 
  • Durchgangshöhe (Kopfhöhe): Auch Kopffreiheit genannt, kleinste senkrechte Entfernung zwischen einer Treppenstufe und der darüber liegenden Decke 
  • Steigungswinkel: Winkel der Treppe, um mit der geplanten Anzahl von Stufen den Höhenunterschied zu überwinden
  • Steigungshöhe: Höhe der einzelnen Treppenstufen, sollte bei jeder Stufe gleich hoch sein, zu hohe oder zu niedrige Stufen erschweren den Aufstieg und sind ein Sicherheitsrisiko
  • Auftrittsbreite: Tiefe der einzelnen Treppenstufen, sollte bei jeder Stufe gleich tief sein, zu tiefe oder zu schmale Stufen erschweren das Begehen und sind ein Sicherheitsrisiko
Unser Lesetipp: Wenn Du mehr über die Berechnung von Treppen erfahren möchtest, empfehlen wir Dir unseren ausführlichen Ratgeber Treppenstufen Maß.

Bei der Planung Deiner neuen Treppe ist es wichtig zu unterscheiden, ob es sich um eine Haupt- oder eine Nebentreppe handelt. Der Grund dafür ist, dass die beiden Treppen-Arten baurechtlich unterschiedlich behandelt werden und daher verschiedene Anforderungen an Konstruktion und Maße gesetzt werden. Eine Nebentreppe erfüllt im Gegensatz zu einer Haupttreppe folgende Kriterien:

  • Im Innenbereich: Eine Nebentreppe gewährt den Zugang zu einem Raum, der nicht als Aufenthaltsraum genutzt wird, wie z.B. einem nicht ausgebauten Dachboden oder dem Keller. Wohn- und Schlafzimmer gelten hingegen als Aufenthaltsräume und die dorthin führende Treppe als Haupttreppe.
  • Im Außenbereich: Draußen gelten fast alle zugänglichen Treppen als Haupttreppen, die den Zugang zu einem Hauseingang oder einer Terrasse ermöglichen. Allein Kellertreppen oder zusätzlich angebrachte Zugangstreppen werden als Nebentreppen bewertet.

Zudem können im Innen- wie im Außenbereich alle Treppen, die zusätzlich zu einer Haupttreppe gebaut werden, auch als Nebentreppen gewertet werden. Das ist z.B. der Fall, wenn in Deinen Wohnräumen eine Haupttreppe vom Wohnzimmer im Erdgeschoss zu den Schlafräumen ins Obergeschoss sowie eine weitere Nebentreppe von der Küche nach oben führt. 

Eine Nebentreppe dient nicht als Fluchtweg

Der Hintergrund für diese Unterscheidung ist, dass bei einer Nebentreppe davon ausgegangen wird, dass diese nicht als Fluchtweg dient. Eine Haupttreppe soll hingegen z.B. im Fall eines Brandes als Fluchttreppe genutzt werden können. Baurechtlich unterscheidet man daher auch zwischen einer „notwendigen Treppe“ (Haupttreppe) und einer „nicht notwendigen Treppe“ (Nebentreppe).

Die richtigen Maße für Deine Nebentreppe

Aus dieser Regelung ergeben sich unterschiedliche Maße, die gemäß der „Treppen-DIN“ 18065 bei der Konstruktion einer Haupt- oder Nebentreppe beachtet werden müssen. Du siehst also, dass Dir bei der Planung Deiner Nebentreppe etwas mehr Spielraum zur Verfügung steht, als beim Bau einer Haupttreppe. 

Unser Profi-Tipp: Neben den hier angegebenen Werten solltest für die genaue Planung Deiner Treppe zusätzlich die Landesbauordnung Deines Bundeslandes konsultieren, welche die Vorschriften der DIN 18065 ergänzt. Möchtest Du mehr über perfekten Maße einer Treppe wissen, empfehlen wir Dir zudem unseren Ratgeber Treppenstufen Maß.

Der Begriff Systemtreppe ist unter Treppen-Profis nicht genau definiert und kann sich auf verschiedene Arten von Treppen beziehen. Zum einen kann mit einer Systemtreppe eine Fertigtreppe bzw. ein Treppenbausatz gemeint sein. Aber auch eine platzsparende Mittelholmtreppe wird mitunter als Systemtreppe bezeichnet.

Wir haben einen Überblick über die verschiedenen Varianten von Systemtreppen für Dich zusammengestellt und erklären Dir, warum eine Systemtreppe viel individueller ist, als sie auf den ersten Blick wirkt.

Eine Systemtreppe als Bausatz für Heimwerker

Oftmals wird eine Fertigtreppe auch als Systemtreppe bezeichnet. Treppen dieser Art werden als Bausatz vorgefertigt, sodass Du Deine neue Treppe auch als Heimwerker mit ausreichenden Vorkenntnissen selbst montieren kannst. Systemtreppen enthalten in der Regel folgende Bauelemente:

  • Treppenstufen inklusive Tritt- und Setzstufen
  • Tragende Treppenkonstruktion
  • Handlauf für die Treppe
Alle Teile sind vorgebohrt und die Systemtreppe wird in der Regel mit dem vollständigen Material für die Montage sowie einer Bauanleitung geliefert. Bei der Auswahl kannst Du Dich zwischen verschiedenen Materialien, wie z.B. Holz oder Edelstahl, wählen. Außerdem gibt es verschiedene Arten von Systemtreppen, sodass Du Deine neue Stiege entweder als freitragende, gewendelte oder auch als Wangentreppe kaufen kannst.

Unser Profi-Tipp: Schöne Treppen-Elemente in unterschiedlichen Designs kannst Du mit wenigen Klicks online kaufen. Von Treppenstufen aus Holz bis zum Handlauf aus Edelstahl hast Du so die Möglichkeit verschiedene Anbieter zu vergleichen und die Treppe Deiner Wahl auf Maß anfertigen zu lassen.

Eine Mittelholmtreppe als Systemtreppe

Auch Mittelholmtreppen werden hin und wieder Systemtreppen genannt. Im Gegensatz zu Wangentreppen, bei denen die Treppenstufen zwischen zwei seitlichen Wangen eingefasst sind, liegen die Stufen einer Holmtreppe auf der tragenden Konstruktion auf. Wegen dieser Konstruktionsform wird die Holmtreppe auch oft aufgesattelte Treppe genannt. Besteht die Konstruktion aus einem einzelnen, mittigen Holm, handelt es sich um eine Mittelholmtreppe.  Eine Mittelholmtreppe glänzt durch folgende Eigenschaften:

  • Freitragende Stufen durch Befestigung auf dem Holm
  • Variable Stufenformen oder -materialien
  • In verschiedenen Wendelungen erhältlich
  • Holm meist Edelstahl mit Holzstufen
Eine Mittelholmtreppe kann die richtige Wahl für Dich sein, wenn Du nach einer luftigen und eleganten Treppe suchst. Durch die variablen Gestaltungsmöglichkeiten kannst Du Deine neue Treppe platzsparend gestalten und so zusätzlichen Wohnraum gewinnen.

Eine Treppe sollte stets sicher und bequem begehbar sein. Eine wichtige Bedingung für die Erfüllung dieser Kriterien ist der Winkel, in dem die Treppenstufen nach oben führen. Klar ist: Je steiler die Treppe, desto anstrengender ist der Aufstieg. Ist Deine Treppe jedoch sehr flach, muss sie umso länger sein, um den Höhenunterschied von einer Etage zur anderen zu überwinden – dadurch nimmt Deine Treppe Wohnraum ein, der Dir nicht mehr zur Verfügung steht.Die entscheidende Frage ist also: Welchen Winkel sollte eine Treppe haben, damit sie sowohl bequem begehbar wie auch platzsparend ist? 

Verschiedene Winkel für verschiedene Treppen

Theoretisch kannst Du eine Treppe in verschiedenen Winkeln innerhalb eines Spielraums von Null bis 90 Grad errichten. Je nachdem, welchen Winkel Deine Treppe einnimmt, wird sie jedoch baurechtlich unterschiedlich eingestuft. Die Grundlage hierfür bilden die Angaben der „Treppen-DIN“ 18065:

  • 0 bis 20 Grad: Rampe oder Treppenrampe mit sehr tiefen, langgezogenen Stufen um Höhendifferenzen auf langen Distanzen zu überbrücken, oft im Außenbereich z.B. in Parks
  • 20 bis 45 Grad: Winkel für klassische Treppen in verschiedenen Einsatzbereichen
    • 30 Grad: Baurechtlich notwendige Treppen in öffentlichen Gebäuden, sehr einfacher Aufstieg, günstig beim Transport von Lasten
    • 38 Grad: Baurechtlich notwendige Treppen in Gebäuden mit weniger als zwei Wohnungen und innerhalb von Wohnungen, besonders bequem begehbar
    • 45 Grad: Baurechtlich nicht notwendige Treppen oder Nebentreppen, anstrengender zu besteigen jedoch sehr platzsparend
  • 45 bis 75 Grad: Steile Treppen oder Leitertreppen, sind nur als Nebentreppe zur Erschließung von Lagerräumen zugelassen bzw. in der Industrie
  • 75 bis 90 Grad: Leitern oder Raumspartreppen zum Aufgang auf Speicher oder Galerien sowie auch oft in der Industrie angewendet
  • Über 90 Grad: Treppen an Gebäudemauern oder Bergwänden bzw. Steigeisen, werden oft in der Industrie oder beim Bergwandern eingesetzt


Unser Profi-Tipp:
Alle Treppen, die innerhalb von Wohnungen Aufenthaltsräume miteinander verbinden oder zu Gebäudeeingängen führen, werden als baurechtlich notwendig betrachtet. Sie müssen zudem als Flucht- und Rettungswege dienen können.

Der Zusammenhang zwischen Steigungswinkel und Stufenhöhe

Der Winkel einer Treppe wird von Treppen-Profis auch Steigungswinkel genannt. Obwohl sich der Begriff fast genauso anhört wie die Steigungshöhe, sind damit doch verschiedene Treppenstufen Maße gemeint. Die Steigungshöhe gibt an, wie hoch der Höhenunterschied zwischen zwei Stufen ist und kann mit folgender Formel berechnet werden:

Höhenunterschied zwischen den Etagen (Geschosshöhe) / Stufenanzahl = Steigungshöhe

Wie Du siehst, wird der Steigungswinkel dabei zunächst außer Acht gelassen. Eine Rolle spielt er jedoch, wenn es um das richtige Verhältnis zwischen Stufentiefe (Auftrittsbreite) und -höhe (Steigungshöhe) geht. Da das Schrittmaß eines Erwachsenen durchschnittlich 63 Zentimeter beträgt, sich jedoch beim Überwinden von Höhenunterschieden um zwei Drittel verkürzt, kann zur Überprüfung die sogenannte Schrittmaß-Formel angewendet werden:

Auftrittsbreite bzw. Stufentiefe + 2 x Steigungshöhe = 63 Zentimeter

Trifft die Formel auf Deine Treppe zu, sollte sie bequem begehbar sein. Da jeder Mensch unterschiedlich groß ist, kann die zugrundeliegende Schrittlänge jedoch z.B. bei Kindern oder älteren Personen kürzer bzw. bei sehr großen Personen länger ausfallen. 

Bei der Planung einer neuen Treppe ist es wichtig, die Treppenöffnung für Deine Stiege im oberen Geschoss von Anfang an einzuplanen. Schließlich steigst Du auf einer Treppe nach oben und näherst Dich daher der darüberliegenden Decke. Damit Du Dir nach wenigen Stufen nicht den Kopf stößt, sollte die Treppenöffnung daher groß genug sein.

Auf der anderen Seite beschränkt die Treppenöffnung den nutzbaren Wohnraum auf der oberen Etage. Daher wünschen sich viele Eigenheimbesitzer ebenso, die Treppenöffnung möglichst klein zu halten, um Platz zu sparen. 

Die Frage ist also: Wie groß muss die Deckenöffnung wirklich sein?

Die Deckenöffnung sorgt für Kopffreiheit

Der Raum zwischen einer Treppenstufe und der darüberliegenden Decke wird im Fachjargon als „lichte Treppendurchgangshöhe“ oder Kopfhöhe bezeichnet. So wie viele andere Treppen-Maße ist auch diese Kennzahl in der „Treppen-DIN“ 18065 geregelt. Dort heißt es, dass der Abstand zwischen Stufen und Decke auf dem gesamten Lauf der Treppe mindestens 200 Zentimeter betragen muss.Der Zweck dieser Regeln ist ganz einfach: Der Gesetzgeber möchte Dich davor schützen, Dir den Kopf zu stoßen! Nur für Treppen in Häusern mit zwei Wohnungen oder weniger bzw. innerhalb von Wohnungen werden unter Beachtung der folgenden Kriterien Ausnahmen zugelassen:

  • Abstand von 175 Zentimeter am Randstreifen ein- oder beiderseitig
  • Auf 50 Zentimeter Breite innerhalb der Treppenmitte trotzdem 200 Zentimeter
Auch im seitlichen Maß solltest Du die Deckenöffnung so planen, dass Du genug Platz hast, um die volle Breite Deiner Treppe zu nutzen. Dabei gilt, dass die Aussparung rund 15 Zentimeter breiter als die nutzbare Laufbreite Deiner Treppe sein sollte.

Effektiv Platz sparen bei der Deckenöffnung

Eine großzügige Deckenöffnung für Deine Treppe kann ein architektonisches Highlight sein und zu lichtdurchfluteten Räumen führen – wenn Du genug Platz zur Verfügung hast! Willst Du hingegen Raum einsparen, solltest Du die Form und den Neigungswinkel Deiner Treppe entsprechend planen. Wenn Du die Grundfläche bzw. Ausladung Deiner Treppe reduzierst, kann auch die Deckenöffnung nach oben kleiner ausfallen. Dafür haben sich besonders folgende Treppen bewährt:

  • Treppen mit einem Winkel von 45 Grad sind immer noch bequem begehbar, reduzieren jedoch den Platzbedarf drastisch.
  • Gewendelte Treppen nehmen weniger Raum ein, als die klassischen geraden Treppen.
  • Wirklich platzsparend sind Wendel- oder Spindeltreppen sowie Raumspartreppen. Letztere sind aufgrund ihrer außergewöhnlichen Stufenform jedoch nicht für jeden Einsatzort geeignet.


Unser Profi-Tipp: Die Deckenöffnung für eine Treppe wird oft auch als Treppenöffnung oder Treppenloch bezeichnet. Demgegenüber steht jedoch das Treppenauge, welches bei gewendelten Treppen und Wendeltreppen den Raum in der Mitte einer Treppe bezeichnet, um welchen sich die Treppe nach oben windet. Spindeltreppen haben als besondere Form der Wendeltreppe z.B. kein Treppenauge.

Planst Du den Einbau einer neuen Treppe, stellt sich Dir wahrscheinlich auch die Frage, wie lang die neue Stiege sein soll. Was auf den ersten Blick wie eine berechtigte Frage erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen jedoch als Trugschluss. Denn wenn es um die Treppe geht, lässt sich nicht zuerst eine Länge festlegen, aus der sich dann Stufenanzahl und Steigungswinkel ergeben.

Vielmehr ist es wichtig, zunächst anhand des Höhenunterschied die gewünschte Anzahl und die Höhe der Stufen zu errechnen. Anschließend kannst Du die optimale Tiefe der Stufen errechnen, um ein sicheres und bequemes Besteigen Deiner Treppe zu ermöglichen. Die eigentliche Länge Deiner Treppe, ergibt sich dann aus der Summe aller Auftritte.

Stufenanzahl, Steigungshöhe und Auftritt berechnen

Zunächst werfen wir einen Blick auf die korrekte Berechnung der Maße für Deine Treppenstufen, aus denen sich die Länge Deiner Treppe ergibt. Im ersten Schritt rechnen wir dazu die benötigte Anzahl von Stufen an einer beispielhaften Geschosshöhe von 250 Zentimetern und mithilfe einer als ideal geltenden Stufenhöhe von 18 Zentimetern aus:

Höhenunterschied 250 Zentimeter / 18 Zentimeter = 13,8

Da wir an der Treppe nur mit ganzen Stufen arbeiten können, runden wir das Ergebnis auf 14 Stufen. Wäre nun jedoch die jeweilige Steigungshöhe 18 Zentimeter hoch, würde sich daraus ein Wert von 252 Zentimetern ergeben – unsere Treppe wäre also etwas zu lang für den tatsächlichen Höhenunterschied. Daher rechnen wir im nächsten Schritt die tatsächliche Steigungshöhe aus:

Höhenunterschied 250 Zentimeter / 14 Stufen = 17,86 Zentimeter

Kennen wir die Stufenanzahl und Steigungshöhe, können wir als nächstes die Stufentiefe berechnen. Dabei kommt uns zur Hilfe, dass die durchschnittliche Schrittlänge eines Erwachsenen bekanntermaßen rund 63 Zentimeter beträgt, der Schritt jedoch beim Aufstieg um das doppelte der zu überwindenden Höhe reduziert wird. So lässt sich errechnen, wie tief eine Stufe sein muss, um die bleibende Distanz auszugleichen:

Schrittmaß 63 Zentimeter – 2 x 17,86 Zentimeter Stufenhöhe = 27,28 Zentimeter

Rund um die Treppe wird mit verschiedenen Kennzahlen gearbeitet, welche scheinbar die Länge einer Treppe bestimmen jedoch unterschiedliche Bedeutungen haben. Wir haben Dir einen Überblick der wichtigsten Längenangaben zusammengestellt:

  • Lauflänge: Die Lauflänge einer Treppe bezeichnet die Länge der Lauflinie einer Treppe und wird aus der Summe aller Stufentiefen gebildet. Hat Deine Treppe also, wie in unserem berechneten Beispiel, 14 Stufen mit 27,28 Zentimetern Tiefe, so beträgt die Lauflänge 381,92 Zentimeter.
  • Ausladung: Die Ausladung beschreibt den Raum bzw. die Länge, welche eine Treppe von ihrem äußersten Punkt im Raum bis zur Wand einnimmt. Gerade Treppen sind deutlich „ausladender“ als z.B. gewendelte Treppen oder Wendeltreppen.
  • Auswechslung: Bei der Auswechslung handelt es sich um einen Balken, der bei einem Deckenloch in die Decke eingefügt wird. Sie sollte so gestaltet sein, dass Du von jeder Stufe aus 2 Meter Kopffreiheit nach oben hast. Auch hier punkten gewendelte Treppen in Sachen Platz sparen deutlich vor geraden Treppen.
    Unser Lesetipp: Planst Du gerade eine neue Treppe und interessierst Dich für die Berechnung von Stufen & Co? Dann empfehlen wir Dir unseren Profi-Ratgeber Treppenstufen Maß!

Die perfekte Planung Deiner neuen Treppe ist nicht nur wichtig, damit die Stiege zu einem schönen Blickfang wird. Je nach den räumlichen Gegebenheiten kann die optimale Auswahl der Treppenform und die korrekte Berechnung der Treppenstufen Maße auch dafür sorgen, dass Dir trotz Treppenaufgang möglichst viel freie Wohnfläche zur Verfügung steht. 

Die Treppen-Maße bestimmen den Platzbedarf für Deine Treppe

Wie viele Quadratmeter Du für Deine neue Treppe einplanen solltest ist davon abhängig, welche Maße Du für Deine Treppenstufen planst. Dabei sind vor allem drei Kennzahlen entscheidend: Die Stufenhöhe, die Auftrittsbreite und die Laufbreite der Treppe. 

  • Stufenhöhe oder Steigungshöhe: Je höher Deine Stufen sind, umso schneller lässt sich der Höhenunterschied überwinden und umso weniger Stufen brauchst Du. Damit verringert sich ebenfalls der Platzbedarf für Deine Treppe.
  • Auftrittsbreite oder Stufentiefe: Je schmaler die Stufen sind, umso weniger Platz benötigt Deine Treppe. Breitere Stufen sorgen hingegen für einen größeren Grundriss.
  • Laufbreite oder Treppenbreite: Je breiter Deine Treppe insgesamt angelegt ist, desto mehr Quadratmeter benötigt sie.
Unser Profi-Tipp: Steigungshöhe und Auftrittsbreite sollten nie getrennt voneinander betrachtet werden! Damit sich Deine Treppe bequem und sicher begehen lässt, ist es nicht nur wichtig, dass die Stufen eine angenehme Höhe haben. Auch die Tiefe muss stimmen und auf das Schrittmaß angepasst sein. Mehr dazu erfährst Du in unserem Ratgeber Treppenstufen Maß.

Alle Treppen-Maße sind außerdem über die „Treppen DIN“ 18065 geregelt. Diese legt fest, dass sogenannte „notwendige“ Treppen in Ein- und Zweifamilienhäusern, die auch als Fluchtwege dienen, 14 bis 20 Zentimeter hohe und 23 bis 37 Zentimeter tiefe Stufen haben dürfen. Außerdem müssen sie mindestens 80 Zentimeter breit sein.

Den Platzbedarf Deiner neuen Treppe berechnen

Wie viele qm eine einfache, gerade Treppe benötigt, lässt sich mit einer Formel einfach annähernd berechnen:

Auftrittsbreite in Meter x Laufbreite in Meter x Stufenanzahl = Platzbedarf in qm

Im Hinblick auf die o.g. Grenzwerte könnte sich also folgendes Rechenbeispiel ergeben:

Auftrittsbreite 0,27 Meter x Laufbreite 1 Meter x 15 Stufen = 4,05 qm

Dieser Wert beschreibt zunächst nur den Grundriss der Stufen vom Antritt bis zum Austritt, wobei Geländer und Podeste nicht berücksichtigt werden. Je nach individueller Gestaltung der Treppe und Anzahl der Podeste können dafür bis zu vier oder mehr Quadratmeter zusätzlich anfallen, sodass die meisten gerade Treppen etwa 11 bis 12 Quadratmeter Platz benötigen.

Bauliche Veränderungen an Deinen Wohnräumen, wie der Einbau einer neuen Treppe, können oft mit einem erheblichen Budget zu Buche schlagen. Schließlich gilt es nicht nur das Material für Treppenstufen und Handlauf zu kalkulieren, sondern auch die Kosten für Handwerker und zusätzliche Arbeiten, wie z.B. den Deckendurchbruch für eine Treppe.

Ein neuer Deckendurchbruch für eine Treppe ist meist dann gefragt, wenn Wohnungen auf verschiedenen Etagen zusammengeschlossen werden oder eine zusätzliche oder Nebentreppe installiert werden soll. Wir zeigen Dir, wie viel ein Deckendurchbruch durchschnittlich kostet und was Du bei der Kalkulation und Durchführung berücksichtigen solltest.

Die Planung eines Deckdurchbruchs für Deine Treppe 

Der Deckendurchbruch ist wichtig für die Verkehrssicherheit Deiner Treppe. Gemäß DIN 18065, welche die meisten Maße rund um die Planung und den Bau von Treppen regelt, gilt, dass Du von jeder Stufe 200 Zentimeter Kopffreiheit nach oben haben solltest. Außerdem sollte die Öffnung mindestens 15 Zentimeter breiter als die Laufbreite Deiner Treppe sein, damit Du ungehindert hindurchgehen kannst. Gerade Treppen verursachen eine rechteckige Deckenöffnung, während Wendel- oder Spindeltreppen auch einen runden Durchbruch haben können. Für die korrekte Planung und Durchführung eines Deckendurchbruchs für Deine Treppe sind folgende Schritte erforderlich:

  1. Berechnung und Planung der Deckenöffnung mit einem Treppenbauer oder Architekten
  2. Konsultation eines Statikers zur Sicherung von Durchführbarkeit und Tragfähigkeit
  3. Kalkulation des Arbeitsaufwandes durch die Baufirma (Größe der Öffnung, Stärke der Decke, zusätzlicher Aufwand für das Verlegen von Strom- oder Wasserleitungen etc.)
  4. Schutz der Wohnräume vor Beginn der Arbeiten mit Planen o.Ä.
  5. Durchführung des Deckendurchbruchs (in der Regel ein Tag Arbeit)
  6. Entsorgung des Bauschutts durch die Baufirma
  7. Einbau der neuen Treppe
Unser Profi-Tipp: Ein Deckendurchbruch kann aufgrund baulicher Gegebenheiten wie tragender Mauern oder Versorgungsleitungen eine heikle Angelegenheit sein! Daher solltest Du immer eine darauf spezialisierte Baufirma und einen Statiker zu Rate ziehen, anstatt selbst Hand anzulegen.

Der durchschnittliche Preis für einen einfachen Deckendurchbruch

Berücksichtigst Du die einzelnen Arbeitsschritte, sind folgende Posten für Deine Kalkulation wichtig:    

+ Prüfung durch den Statiker = rund 700 Euro
+ Vorbereitung der Baustelle = rund 250 Euro
+ Durchführung Deckendurchbruch = rund 2.000 Euro
+ Bauschutt-Entsorgung = rund 400 Euro
= Gesamtkosten: Deckendurchbruch für Treppe rund 3.350 Euro

Dieser Preis ist jedoch nur ein Durchschnittswert für einfache Deckendurchbrüche. Je nach den Gegebenheiten vor Ort können folgende Kriterien den Preis erheblich erhöhen:

  • Form und Größe der Deckenöffnung sowie Material und Stärke der Decke
  • Komplizierte statische Berechnung oder Stützmaßnahmen
  • Komplikationen beim Abtransport des Bauschutts
In der Praxis liegen die Kosten eines Deckendurchbruchs für eine Treppe daher oftmals bei 5.000 Euro oder mehr.

Wie bequem und sicher begehbar eine Treppe ist, hängt nicht zuletzt davon ab, wie stark sie ansteigt. Besteigst Du eine Treppe mit einer starken Steigung, geht Dir vielleicht schon nach wenigen Stufen die Puste aus. Treppen mit einer sehr flachen Steigung scheinen sich hingegen endlos in die Länge zu ziehen, bis sie den gewünschten Höhenunterschied überwunden haben. Gerade in Wohnräumen kann das jedoch zu Platzproblemen führen.Die Frage bei der Treppenplanung ist also: Wo liegt die goldene Mitte? Für die Steigung einer Treppe sind drei Kennzahlen wichtig, welche wir uns im Folgenden genauer ansehen werden:

  • Steigungswinkel
  • Steigungshöhe
  • Steigungsverhältnis


Der optimale Steigungswinkel für Deine Treppe

Der Steigungswinkel beschreibt den Winkel zwischen Deiner Treppe und dem darunterliegenden Boden. Bei einem Winkel zwischen 20 und 45 Grad gilt Deine Stiege offiziell als Treppe. Alles darunter wird hingegen als Rampe, alles darüber als Leiter(-treppe) bezeichnet.

Den Abstand zwischen zwei Stufen definiert man als Steigungshöhe. Sie beschreibt, wie hoch der Unterschied zwischen zwei Stufen Oberkanten ist. Bei einer geschlossenen Treppe entspricht diese Kennzahl der Höhe der Setzstufen, bei einer offenen Treppe dem Abstand zwischen den Blockstufen. Als ideale Steigungshöhe gilt ein Wert von 18 Zentimetern. Diese ist jedoch nicht auf jede Treppe anwendbar. Die tatsächliche Stufenhöhe lässt sich einfach in zwei Schritten ausrechnen:

  1. Stufenanzahl näherungsweise ausrechnen

Geschosshöhe / 18 Zentimeter (ideale Steigungshöhe) = Stufenanzahl (Wert sollte gerundet werden)

  1. Korrekte Steigungshöhe ausrechnen

Geschosshöhe / gerundete Stufenanzahl = tatsächliche Steigungshöhe

Unser Profi-Tipp: Gemäß der Richtlinie DIN 18065, welche die Vorschriften für Treppen-Maße in Deutschland regelt, sollte die Steigungshöhe je nach Art der Treppe und Größe des Gebäudes in einem Bereich zwischen 14 und 21 Zentimeter liegen. Dieses Steigungsverhältnis macht es Dir einfachDas Steigungsverhältnis Deiner Treppe beschreibt den Zusammenhang zwischen der Höhe und der Tiefe Deiner Stufen. Beim Besteigen Deiner Treppe setzt Du einen Schritt vor den anderen. Im Gegensatz zum normalen Gehen auf ebenem Boden verkürzt sich Dein Schritt jedoch um das Doppelte der überwundenen Höhe – also um das Doppelte der Steigungshöhe.Damit sich das Treppensteigen bequem anfühlt, sollte das normale Schrittmaß eines Erwachsenen von 63 Zentimetern trotzdem eingehalten werden. Bei einer Steigungshöhe von 18 Zentimetern wird das Verhältnis mit einer Auftrittsbreite von 27 Zentimetern z.B. perfekt erfüllt:

27 Zentimeter Auftrittsbreite + 2 x 18 Zentimeter Steigungshöhe = 63

Daher gilt ein Steigungsverhältnis von 18/27 als ideal für Treppen.

Ob in einem Neubau oder im Zuge der Umgestaltung Deiner Wohnräume – der Einbau einer neuen Treppe ist in jedem Fall ein bedeutsames Projekt und entscheidend für Deine Wohnqualität. Gemeinhin wird oftmals gesagt, dass eine neue Treppe ein teures Unterfangen ist. Und in der Tat, die Konstruktion kann erhebliche Kosten verursachen.

Daher ist es umso wichtiger, dass Du Dich vorab genau über die marktüblichen Preise informierst und einen guten Überblick darüber hast, welche einzelnen Posten es bei der Kalkulation zu beachten gibt. Unsere Treppen-Profis haben Dir die wichtigsten Punkte übersichtlich zusammengestellt.

Der Ablauf des Einbaus Deiner neuen Treppe

Wie sich die Kosten für den Einbau einer neuen Treppe zusammensetzen, lässt sich am besten nachvollziehen, wenn wir einen Blick auf den Ablauf eines Treppen-Projekts werfen. Zusammengefasst lassen sich dabei folgende Schritte unterscheiden:

  1. Recherche verschiedener Treppenformen und Designs, Entscheidung für einen konkreten Treppen-Typ und Materialwahl
  2. Detaillierte Planung Deiner neuen Treppe mithilfe eines Treppen-Profis oder Architekten
  3. Verschiedene Treppenelemente gemäß der geplanten Maße anfertigen lassen und einkaufen (z.B. Treppenstufen, Treppenwangen, Handlauf etc.)
  4. Planung des Einbaus und Erstellung eines Kostenvoranschlags für alle erforderlichen Arbeiten durch eine Baufirma
  5. Vorbereitung der Bauarbeiten, Schutz des Wohnraums und eventuell Deckendurchbruch falls notwendig
  6. Fachgerechte Montage der Treppe durch einen Treppen-Profi gemäß Planung


Faktoren für die Berechnung der Kosten Deiner neuen Treppe

Zusätzlich zu den einzelnen Arbeitsschritten fallen noch weitere Kriterien für die Berechnung der Kosten Deiner neuen Treppe ins Gewicht. Dazu gehören:

  • Innen- oder Außentreppe: Sowohl Innen- als auch Außentreppen benötigen oft eine individuelle Planung und Konstruktion. Bei Außentreppen kommt hinzu, dass bei der Auswahl auf besonders wetterbeständigen Materialien geachtet werden sollte. 
  • Treppenform: Am günstigsten ist der Einbau einer klassischen, geraden Treppe. Gewendelte, freitragende oder spezielle Designertreppen schlagen hingegen teurer zu Buche.
  • Material der Treppe: Bei der Auswahl des Materials der Treppe stellen Holztreppen im Vergleich zu Treppen aus Beton, Stein oder Metall meist die günstigere Alternative dar. Wie die Kosten am Ende ausfallen ist jedoch abhängig von der Ausführung. 
  • Maßanfertigung: Je individueller Deine Treppe gefertigt ist, desto teurer wird sie. Da jedoch jeder Wohnraum anders ist und damit Deine Treppe sich perfekt in die Umgebung einpasst, raten wir stets dazu, die Stiege maßanfertigen zu lassen.
  • Zusätzliche Bauarbeiten: Zusatzleistungen wie Malerarbeiten, Wanddurchbrüche o.Ä. können die Kosten für den Treppeneinbau ebenfalls in die Höhe treiben.
Unser Profi-Tipp: Beim Einbau Deiner neuen Treppe solltest Du nicht an der falschen Stelle sparen! Damit die Stiege garantiert bequem sowie sicher begehbar ist und dir lange Freude bereitet, solltest Du immer auf die Hilfe von Profis setzen und Dein Treppenprojekt als Hobby-Handwerker nicht in Eigenregie durchführen. Wenn es allerdings nur um das Anbringen von Stufen oder Handläufen geht, sind wir dir gerne mit unserem Online-Shops behilflich. 

Beispielhafte Kostenübersicht für Deine neue Treppe

Ausgehend vom Einbau einer Wangentreppe mit geschlossenen Holzstufen aus Eiche ohne aufwändige Zusatz- oder Vorarbeiten, wie z.B. eines Deckendurchbruchs, entstehen folgende Kosten für Deine neue Treppe inklusive Einbau:  
+ Unterstützung bei der Planung der Treppe ca. 750 Euro
+ Material- + Lohnkosten Treppe aus Eiche ca. 2.000 bis 4.500 Euro
+ Einbaukosten Wangentreppe ca. 1.800 Euro
+ Anfahrt, Vor- und Nachbereitung ca. 250 Euro
= Gesamtkosten für den Einbau Deiner neuen Treppe ca. 4.800 bis 7.300 Euro

Unser Spar-Tipp: Sparen kannst Du, indem Du einfache Handwerksleistungen wie Malerarbeiten selbst durchführst. Außerdem lassen sich die Kosten für die Handwerker beim Einbau Deiner Treppe in vielen Fällen von der Steuer absetzen.

Obwohl das Treppenauge ein freier Raum ist, kann es die Funktionalität und den Look Deiner Treppe entscheidend beeinflussen. Kurz gesagt handelt es sich bei dem Treppenauge um den Bereich im Zentrum einer gewendelten Treppe. Dabei werden zwei verschiedene Formen von Treppenaugen unterschieden:

  • Offenes Treppenauge: Viertel- oder halbgewendelte Treppen sowie Wendeltreppen besitzen ein offenes Treppenauge. Der freie Raum wird von dem Treppenlauf oder einem Geländer begrenzt.
  • Geschlossenes Treppenauge: Spindeltreppen besitzen ein geschlossenes Treppenauge. Das besondere an dieser Art von Treppe ist, dass die Stufen rund um eine tragende Mittelkonstruktion (z.B. eine Säule) angeordnet sind.


Unser Profi-Tipp: Das Treppenauge wird fälschlicherweise auch manchmal als Treppenloch bezeichnet. Das Treppenloch beschreibt allerdings nicht den Raum innerhalb der Treppe, sondern die Deckenöffnung hin zur nächsten Etage, der für die Installation der Treppe notwendig ist.

Vorschriften und Regelungen rund um das Treppenauge

Im Gegensatz zu vielen anderen Treppen-Maßen ist die Größe des Treppenauges in Deutschland nicht reguliert. In der DIN 18065, welche die meisten Abmessungen rund um Treppenstufe, Handlauf & Co regelt, finden sich keine Angaben zur Mindest- oder Maximalgröße des Treppenauges. Allerdings gibt es je nach Gebäude, Maßen und Tiefe des Treppenauges einige zusätzliche Vorschriften zu beachten, um die Absturzgefahr im Zentrum der Treppe durch das Anbringen eines Geländers zu verringern. 

Achtung! Für Gebäude, die als Arbeitsstätte eingeordnet werden, gelten besondere Vorschriften. Je nach Arbeitsstättenverordnung ist bei einer Absturzhöhe von weniger als 12 Metern auch hier schon ein Geländer in Höhe von 100 Zentimetern zu montieren.

Die optimale Planung und Konstruktion des Treppenauges

Da es für die Größe des Treppenauges keine eindeutigen Vorschriften gibt, ist sie ganz von den baulichen Gegebenheiten vor Ort bzw. vom Design Deiner neuen Wendeltreppe abhängig. Die Herausforderung bei der Konstruktion einer gewendelten Treppe liegt in der sogenannten „Verziehung“.  Unser Insider-Wissen: Der Begriff „Verziehung“ beschreibt die Planung der einzelnen Stufen entlang der gekrümmten Treppenlauflinie, bei dem asymmetrische Treppenstufen mit einem schmaleren Auftritt im Innen- und einem breiteren Auftritt im Außenbereich entstehen. Da die fachgerechte Planung einer gewendelten Treppe Kompetenz und Handwerkskunst erfordert, empfehlen wir Dir stets einen Architekten oder Treppenbauer hinzuzuziehen. Generell gilt jedoch für die Maße des Treppenauges und den damit verbundenen Verlauf der Treppe:

  • Je größer das Treppenauge, desto flacher verläuft die Wendeltreppe, desto mehr Platz nimmt sie insgesamt im Raum ein und desto größer muss das Treppenloch zur oberen Etage ausfallen.
  • Je kleiner das Treppenauge oder bei einem geschlossenen Treppe einer Spindeltreppe verläuft die Treppe steiler, das Treppenloch braucht weniger Platz und die Stiege fällt insgesamt platzsparender aus.

Alte, ausgetretene Treppen sind wahrlich kein schöner Anblick – doch nicht nur die Optik stört. Haben sie lose Stufen oder knarren sie, können sie ebenso ein Sicherheitsrisiko und eine echte Lärmbelästigung werden. Doch muss es immer gleich eine neue Treppe sein?Kurz gesagt: Nein, denn alte Treppen lassen sich mit wenigen Handgriffen reparieren und neu verkleiden. Welcher Belag Deiner Treppe einen frischen Look verleiht und wie Du dabei am besten vorgehst, haben wir Dir übersichtlich zusammengefasst.

Die Vorteile einer Treppenrenovierung

Bist Du mit Deiner Treppe nicht mehr glücklich ist eine Renovierung oft die bessere Alternative gegenüber dem Neubau einer Treppe. Das Verkleiden der Stufen bringt folgende Vorteile mit sich:

  • Weniger Baulärm und Dreck bei einer Renovierung
  • Erhebliche Kostenersparnis gegenüber einer neuen Treppe
  • Arbeiten lassen sich auch als Heimwerker durchführen


Unser Lesetipp:
Ausführliche Informationen zur Treppenrenovierung findest Du in unserem Profi-Ratgeber Treppe verkleiden.

Die beste Verkleidung für Deine alte Treppe

Suchst Du nach dem geeigneten Material für die Verkleidung Deiner Treppenstufen, stehen Dir die verschiedensten Optionen offen. 

Unser Profi-Tipp: Möchtest Du Deine Treppe mit Holz verkleiden aber auf das umständliche Abmessen und Zusägen einzelner Stufenteile verzichten? Dann kannst Du auf praktische Renovierungsstufen setzen! Die Fertigstufen mit Blende lassen sich einfach auf den Trittstufen montieren und verleihen Deiner Treppe im Handumdrehen ein neues Aussehen.How-to-Treppe-verkleiden in fünf SchrittenHast Du Dich für das passende Material für Deine Treppenrenovierung entschieden, kann es auch schon losgehen. In der Regel sind die erforderlichen Arbeiten an einem Tag zu bewältigen. Diese fünf Schritte solltest Du einplanen:

  1. Verkleidung für die Treppenstufen in der passenden Menge bzw. im zuvor ermittelten Maß einkaufen – das geht z.B. bequem in einem Online-Shop wie Holzstufen Meyer
  2. Treppe gründlich reinigen und mithilfe von Spachtel, Schleifpapier oder Schleifmaschine alte Beläge, Lack oder Kleberreste gründlich entfernen
  3. Je nach Bedarf Treppenwangen oder Setzstufen abschleifen und neu lackieren sowie knarrende Stufen festschrauben oder kaputte Treppenstufen reparieren
  4. Treppenverkleidung ggf. zuschneiden und Treppe mit dem Material Deiner Wahl verkleiden, frisch verlegten Bereich beschweren und nicht betreten, bis der Kleber ausgehärtet ist
  5. Treppe nochmals reinigen und ggf. Fugen mit einem farblich passenden Silikon versiegeln

Die Treppe nimmt in den meisten Häusern oder Wohnungen eine prominente Stellung ein. Doch was tun, wenn die Treppe kein Prachtstück mehr ist, sondern eher nach alter Stiege aussieht? Nicht immer muss es gleich eine Neueinbau sein – in den meisten Fällen kannst Du durch eine Treppenrenovierung dem Aufgang einen neuen Look verleihen.Eine Treppenrenovierung hat gegenüber dem Neubau einer Treppe drei wichtige Vorteile:

  • Schnellere Umsetzung
  • Weniger Baulärm und Dreck
  • Weniger Kosten 

Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Treppenrenovierung sind, dass die Form und das Design der Treppe Dir nach wie vor gefallen, die Konstruktion stabil und das Material in Ordnung ist. Besteht Deine Treppe aus Holz, sollten die Stufen z.B. nicht teilweise gebrochen oder von Holzwürmern befallen sein. 

Diese Faktoren bestimmen die Kosten Deiner Treppenrenovierung

Eine Treppenrenovierung ist günstiger als der Neubau einer Treppe. Wie viel genau Dich Dein Treppen-Projekt jedoch kostet, ist sehr individuell und von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Dazu gehören z.B.:

  • Handwerker oder Eigenregie: Beauftragst Du einen Handwerker, wird die Treppenrenovierung teurer, als wenn Du selbst Hand anlegst.
  • Gerade oder gewendelte Treppe: Einfache, gerade Treppen lassen sich immer kostengünstiger renovieren, als gewendelte Modelle.
  • Offene oder geschlossene Treppe: Auch offene Treppen sind günstiger zu renovieren, da die Bearbeitung der Setzstufen wegfällt.
  • Maße der Treppe: Je länger und breiter Deine Treppe ist bzw. desto tiefer die Stufen sind, desto teurer fällt die Renovierung aus, da mehr Fläche bearbeitet werden muss bzw. mehr Material benötigt wird.
  • Art der Treppenrenovierung: Je nachdem ob Du Deine Treppe abschleifst und neu lackierst oder mit einem neuen Treppenbelag versiehst, fallen unterschiedliche Kosten für die Arbeitsschritte bzw. das benötigte Material an.


Die Kosten Deiner Treppenrenovierung im Vergleich

Einer der bedeutendsten Kostenpunkte bei Deinen Überlegungen ist die Frage, ob Du Deine Treppe selbst renovieren oder die Arbeit in die Hände eines Handwerkers legen möchtest. Wenn Du Zweifel hast, ob deine handwerklichen Kenntnisse für die Renovierung einer Treppe ausreichen, solltest Du auf Renovierungsstufen setzen. Diese kannst du in wenigen Schritten und auch ohne Profi-Wissen installieren.Eine Treppenrenovierung in Eigenregie mit hochwertigen Renovierungsstufen lohnt sich! Im Online-Shop von Holzstufen Meyer kannst Du die passenden Renovierungsstufen für Dein Projekt in verschiedenen Materialien und Designs online kaufen. Möchtest Du genaueres dazu wissen, wie man eine Treppenrenovierung mit Renovierungsstufen durchführt, empfehlen wir Dir unseren Ratgeber Renovierungsstufen.

Bist Du gerade mit dem Bau Deines Traumhauses beschäftigt oder möchtest Du Deine Wohnräume renovieren? Dann ist die Wahl der richtigen Treppe für alle mehrgeschossigen Wohnungen eine wichtige Entscheidung – und das nicht nur aufgrund der Optik und Funktionalität! Neben dem traditionellen Treppenmaterial Holz wird auch Beton immer beliebter.

War der Baustoff früher für den Außenbereich reserviert, entdecken heute viele Haus- und Wohnungsbesitzer die Vorteile einer Betontreppe auch im Innenbereich. Eines lässt vielleicht auch Dich zurückschrecken: Die Betontreppe steht in dem Ruf, wesentlich teurer zu sein als eine Holztreppe. Wir haben für Dich geprüft, was an den Gerüchten dran ist und ob sich eine Betontreppe trotzdem lohnt.

Holz- und Betontreppe im direkten Kostenvergleich

Die Kosten für eine Treppe lassen sich nur in den wenigsten Fällen pauschal veranschlagen. Ob Holz oder Beton, wie viel Du in Dein Projekt investieren musst, ist unter anderem von diesen Faktoren abhängig:

  • Form der Treppe: Gerade Treppen sind günstiger als Gewendelte.
  • Konstruktionsart der Treppe: Offene und freitragende Treppen brauchen zwar weniger Material, sind aber häufig komplizierter zu konstruieren als geschlossene oder Wangentreppen.
  • Material der Treppe: Je nach Holzart oder Treppenbelag können große Preisdifferenzen auftreten. 
  • Maßanfertigung oder Bausatz: Maßgefertigte Treppen sind meist teurer, aber auch individueller und passen meist besser in die baulichen Gegebenheiten.
Eine Betontreppe ist tatsächlich teurer als eine Holztreppe. Der Preisunterschied ergibt sich vor allem daraus, dass im Gegensatz zu einer Holztreppe ein Verkleiden der Stufen sowie das Verputzen und Streichen der Seiten und Untersicht notwendig sind.Die Vor- und Nachteile von Holz- und BetontreppenDenkt man an die Kosten für die verschiedenen Treppen stellt sich die Frage, ob sich die Investition in eine Betontreppe mit Holzbelag wirklich lohnt. Da beide Materialien ihre eigenen Vor- und Nachteile haben, ist es letztendlich eine Kosten- und Geschmacksfrage, für welche Treppe Du Dich entscheidest. 

Möchtest Du mehr über Treppen aus Holz erfahren, empfehlen wir Dir unseren Ratgeber Holzstufen.

Treppen im Außenbereich können viele verschiedene Funktionen erfüllen. Von der Kellertreppe bis zum Hauseingang oder der Gartentreppe unterliegt ihre Konstruktion verschiedenen Auflagen und sie können aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen. Dabei sind für Außentreppen zwei Faktoren besonders wichtig: Rutschfest und langlebig sollen sie sein, damit sie Wind und Wetter lange standhalten und auch im Winter sicher begehbar sind.

Neben Klassikern wie Beton und Holz sind auch Natursteine wie Granit im Außenbereich besonders beliebt – und teuer! Doch stimmt das wirklich und lohnt sich die Investition?

Diese Eigenschaften von Granit überzeugen im Außenbereich

Granit ist ein Naturstein, der in rund zwei Kilometer Tiefe entsteht und hauptsächlich aus Glimmer, Feldspat und Quarz besteht. Wie diese drei Komponenten zusammengesetzt sind, bestimmt die Eigenschaften des Granitgesteins. Für Treppen oder Terrassen ist das Material aus folgenden Gründen beliebt: 

  • Hitze- und frostbeständig
  • Hohe Härte und Dichte
  • Kaum Abnutzung auch bei intensiver Beanspruchung
  • Pflegeleicht und kratzfest
  • Vielfältige Optik, gleichmäßige Zeichnung


Berechnung einer Außentreppe aus Granit

Haben Dich die Vorteile von Granit überzeugt, ist die nächste Frage, wie Du die voraussichtlichen Kosten für Dein Treppenprojekt berechnen kannst. Denn der Preis für eine Außentreppe aus Granit ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Dazu gehören u.a.:

  • Maße der Treppe: Je breiter sowie tiefer die Stufen und desto mehr Treppenstufen Deine Außentreppe haben soll, desto mehr Material wird benötigt und desto höher sind die Kosten zu veranschlagen.
  • Unterkonstruktion: Für eine Außentreppe aus Granit bieten sich Unterkonstruktionen aus Stahl, Beton oder Granit an. Am günstigsten ist Stahl, allerdings muss bei dieser Variante besonders viel Wert auf die Tragsicherheit gelegt werden.
  • Granit-Sorte: Günstiger Granit aus Asien ist bereits für wenige Euro pro Quadratmeter zu haben. Hochwertige und besondere Sorten mit einer außergewöhnlichen Farbzeichnung können jedoch auch mehrere Hundert Euro kosten.
  • Stärke der Stufen: Je stärker die Stufen sind, desto mehr Material muss wiederum eingeplant werden, was den Preis pro Stufe steigen lässt. Dabei solltest Du darauf achten die Stufen weder zu stark noch zu schmal zu werden, um die Stabilität und Trittsicherheit nicht zu beeinträchtigen.


So viel musst Du für eine Granit-Außentreppe einplanen

Um die Preise besser vergleichbar zu machen, werden Außentreppen aus Granit in der Regel nicht mit einem Gesamtpreis sondern mit einem Preis pro Stufe berechnet. Je nach Angebot kann dieser dann auf die gesamte Treppe umgelegt werden, sodass Ihnen der Handwerker Ihres Vertrauens einen Fixpreis inklusive Montage anbieten kann. Als Stufenpreis kann z.B. veranschlagt werden:

  • Durchschnittlicher Wert bei rund zwei Zentimeter Stärke: 100 Euro pro Stufe
  • Stufe von rund drei Zentimeter Stärke bei gleichem Material: 140 pro Stufe 
  • Granit-Trittstufe inklusive Setzstufe (für geschlossene Treppen): 150 Euro pro Stufe
Eine günstigere Alternative zu einer Außentreppe aus Granit können übrigens Holzstufen für außen sein! Nicht alle Holzarten sind wetterbeständig, aber Eichenholz enthält von Natur aus Gerbstoffe, die das Material auch unbehandelt unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen und Schädlingen machen. 

Möchtest Du also auf einen nachwachsenden Rohstoff setzen, sind Außenstufen aus Eiche eine gute Alternative zu Granit.

Eine Treppe ist viel mehr als nur die Verbindung zwischen zwei Stockwerken. Mit dem richtigen Design und Material kann sie zu einem wahren Blickfang in Deinen Wohnräumen werden! Doch sind bei der Planung Deiner Treppe selbstverständlich nicht nur das Aussehen und die Funktionalität sondern auch die Kosten wichtig.

Gewendelte, gerade, offene, geschlossene oder freitragende Treppen sind nur einige Beispiele für die große Vielfalt an Treppenformen. Generell gilt: Je einfacher die Konstruktion, desto günstiger die Treppe. Da die geschlossene Wangentreppe als besonders beliebte Treppenform gilt, wollen wir im Folgenden einen genaueren Blick auf die Kalkulation dieses Klassikers werfen.

Das macht eine geschlossene Wangentreppe aus

Die geschlossene Wangentreppe ist der ungeschlagene Klassiker unter den Innentreppen. Ihre besondere Form verdankt sie verschiedenen Konstruktionselementen:

  • Treppenwangen: Die Wangen bezeichnen die seitliche Holzkonstruktion der Treppe, welche die Treppenstufen zwischen sich halten.  
  • Trittstufen: Die Trittstufen bilden den waagerechten Teil der Treppenstufen, auf den Du Deinen Fuß setzen kannst.
  • Setzstufen: Die Setzstufen bilden den senkrechten Teil der Treppenstufen und sind damit entscheidend für die Höhe der Stufen sowie die Geschlossenheit der Treppe.
  • Handlauf oder Geländer: Je nach Lage und Konstruktion der geschlossenen Wangentreppe wird diese zumeist von einem Treppengeländer oder einem Handlauf begleitet.
Klassisch heißt übrigens keinesfalls altbacken! Je nach Konstruktionsart und Materialwahl können geschlossene Wangentreppen sehr individuell und modern wirken. Außerdem muss eine Wangentreppe nicht gerade verlaufen, sondern kann auch als Wendeltreppe oder mit Podesten daherkommen.

Die Materialwahl für Deine geschlossene Wangentreppe

Die Wahl des Materials ist für die Kosten einer geschlossenen Wangentreppe von entscheidender Bedeutung. Besonders beliebt sind z.B. Holz und Metall. Dabei ist es keinesfalls so, dass Du Dich für ein Material entscheiden musst. Auch Kombinationen aus Metall-Wangen und Holzstufen sind möglich und können der Deiner Treppe einen leichteren und moderneren Look verleihen. Selbst Glas- oder Betonelemente können bei geschlossenen Wangentreppe eine Rolle spielen. In Sachen Preisgestaltung gilt: Treppen aus Holz sind meistens etwas günstiger als Stahltreppen. Dabei kommt es jedoch immer auf die Konstruktionsform und die Holzart an. Um einen individuellen Kostenvoranschlag wirst Du also nicht herumkommen.

Rechenbeispiel für Deine geschlossene Wangentreppe aus Holz

Um Dir einen konkreten Anhaltspunkt zu geben, wollen wir uns schließlich noch ein Rechenbeispiel für die Konstruktion einer geschlossenen Wangentreppe ansehen. Dabei gehen wir von einer einfachen, geraden Treppe für eine durchschnittliche Deckenhöhe von 2,4 bis 2,5 Meter aus. Als Material haben wir uns für massives Holz entschieden:
+ Material- + Lohnkosten: geschlossene Wangentreppe (inkl. Treppenwangen, Tritt- und Setzstufen sowie Geländer) = zwischen 3.500 und 4.500 Euro
+ Montagekosten (bei vorhandenem Deckendurchbruch) zwischen 1.200 und 1.800 Euro
= Gesamtkosten geschlossene Wangentreppe zwischen 4.700 und 6.300 Euro

Du solltest jedoch stets bedenken, dass die Kosten bei seltenen oder besonders hochwertigen Holzarten auch höher ausfallen können. Möchtest Du mehr über die verschiedenen Hölzer wissen, legen wir Dir unseren Ratgeber Treppenstufen Holz ans Herz. Schöne Holzstufen aus Buche, Eiche oder Nussbaum findest Du außerdem im Online-Shop von Holzstufen Meyer.

Der Bau eines neuen Hauses oder eine Wohnungsrenovierung schlagen oft mit hohen Kosten zu Buche, sodass jede Einsparung willkommen ist. Kommt es zum Einbau einer neuen Treppe wirst auch Du Dich daher womöglich fragen, welche Treppenform die günstigste ist. Diese Frage lässt sich grundsätzlich kurz beantworten: Die günstigste Treppe ist immer kurz, gerade und einfach.

Das Problem ist allerdings, dass sich eine Treppe aufgrund baulicher Gegebenheiten oder optischer Ansprüche nicht immer so günstig konstruieren lässt. Deswegen haben wir uns genauer angesehen, welche Faktoren den Preis einer Treppe beeinflussen und wo Du eventuell den ein oder anderen Euro sparen kannst.

Diese Treppenformen sind besonders beliebt

Bevor wir einen genaueren Blick auf die Kosten verschiedener Treppenformen werfen, wollen wir uns zunächst anschauen, welche Arten von Treppen es gibt. Jede Treppe ist individuell, sodass es theoretisch eine Vielzahl der unterschiedlichsten Varianten gibt. Diese sind jedoch besonders beliebt:

  • Gerade Treppe mit oder ohne Podeste: Gerade Laufrichtung ohne Krümmung, Richtungswechsel durch Zwischenpodeste möglich
  • Offene oder geschlossene Wangentreppe: Stufen werden seitlich von Treppenwangen gehalten, mit offenen oder geschlossenen Stufen möglich
  • Holmtreppe oder aufgesattelte Treppe: Stufen liegen aufgesattelt auf einem oder mehreren Holmen, mit offenen oder geschlossenen Stufen möglich
  • Faltwerktreppe: Frei tragende Treppe ohne sichtbare Verbindung von Tritt- und Setzstufen, Seitenansicht gleicht einem gefalteten Blatt Papier
  • Gewendelte, Wendel- oder Spindeltreppe: Gebogene Laufrichtung, sodass eine Drehung der Treppe entsteht, ohne Treppenauge entsteht eine Spindeltreppe
  • Kragarm- oder Bolzentreppe: Stufen werden von Bolzen getragen, die direkt in der Wand verankert sind, scheinen frei zu schweben


Faktoren für die Berechnung & Kosten Deiner Treppe

Ob eine Treppenform günstig oder teuer ist, hängt dabei vor allem von folgenden Faktoren ab:

  • Maße der Stufen: Am günstigsten sind die Treppenformen, deren Stufen alle gleichmäßige Maße haben. Dies ist bei geraden Treppen der Fall, bei gewendelten und Wendeltreppen hat jedoch jede Stufe ein individuelles Maß, was die Anfertigung aufwändiger macht.
  • Materialmenge: Je mehr Material für eine Treppe verwendet wird, desto teurer fallen die Gesamtkosten aus. Das bezieht sich nicht nur auf die Maße der Treppe, sondern auch darauf ob Setzstufen, Treppenwangen oder ähnliches gefragt sind.
  • Komplexität von Planung & Montage: Je aufwändiger die Berechnung und der Aufbau einer Treppe sind, desto höher sind auch die Kosten für Treppenbauer bzw. Handwerker. Eine Kragarmtreppe ist daher z.B. im Einbau wesentlich teurer, als eine Wangentreppe.
Doch Achtung! Gerade bei einer Treppe solltest Du die Entscheidung nicht nur aufgrund des Preises treffen. Schließlich ist eine Treppe eine Investition fürs Leben, welche Dir lange Freude bereiten soll. Daher ist es wichtig, dass Du Dich für eine Treppenform entscheidest, welche Dir auch wirklich gefällt.

Steht die Renovierung Deines Hauses oder Deiner Wohnung an oder baust Du gerade neu, ist oft auch der Einbau einer Holztreppe innen gefragt. Dabei ist nicht nur für Sparfüchse interessant, welche Kosten eine neue Stiege im Wohnbereich eigentlich verursacht. Tatsächlich ist diese Frage nicht so einfach zu beantworten.

Die Preisspanne für eine neue Holztreppe innen kann von 200 Euro bis zu 10.000 Euro reichen – ja nachdem, für welche Art von Treppe, welches Material und welche Sonderausstattung Du Dich entscheidest. Wir zeigen Dir, welche Faktoren den Preis Deiner Treppe beeinflussen und wie viel einige beliebte Treppenelemente und -formen kosten.

Diese 5 Faktoren beeinflussen die Kosten für Deine Holztreppe

Die günstigste Holztreppe ist in der Regel eine kurze, schmale und gerade Treppe, welche als Fertigbausatz geliefert wird. Wenn Du „mehr“ Treppe möchtest, hat das einen entsprechenden Einfluss auf den Preis. Vor allem diese fünf Faktoren sind in dieser Hinsicht ausschlaggebend:

  1. Die Treppenform: Einfache, gerade Treppen mit gleichmäßig geformten Stufen in klassischer Bauweise – z.B. als Wangentreppe – sind am günstigsten. Teurer sind hingegen gewendelte oder Wendeltreppen mit unterschiedlichen Stufenmaßen. Doch auch freitragende Treppen oder Kragarmtreppen sind aufwendiger zu konstruieren und damit preisintensiver. 
  2. Die Maße Deiner Treppe: Je schmaler und kürzer Deine Treppe ist, desto weniger Material wird für den Bau benötigt. Daher sind auch die Maße wie Lauflänge, Laufbreite und Steigungshöhe für die Kalkulation einer neuen Holztreppe interessant.
  3. Das Material für Deine Treppe: Holz gilt im Gegensatz zu Naturstein oder Glas als ein günstiges Material für den Treppenbau. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede, da verschiedene Holzarten mit großen Kostendifferenzen zu Buche schlagen. Während mittelharte Nadelhölzer wie z.B. Kiefer oft günstig sind, fallen harte Laubhölzer wie Buche oder Eiche in die mittlere Preisklasse. Edle Hölzer wie Nussbaum, Ahorn oder Tropenholz können auch deutlich teurer ausfallen.
  4. Bausatz oder Maßanfertigung: Je mehr Handarbeit in einer Treppe steckt, desto teurer ist sie. Daher gilt es als einfache Faustregel, dass ein Treppenbausatz immer günstiger zu haben ist, als eine maßgefertigte Treppe. Letztere ist jedoch auch individueller und passt garantiert bis ins Detail zu den baulichen Gegebenheiten vor Ort. Ein guter Kompromiss sind maßgefertigte Treppenelemente, wie Du sie z.B. bei Treppenstufen Meyer findest.
  5. Die Montage Deiner Treppe: Auch bei der Montage Deiner neuen Holztreppe gilt, dass Eigenbau stets günstiger als der Einbau durch einen Handwerker ist. Viele Fertigbausätze lassen sich auch von Heimwerkern zusammenbauen. Damit Deine neue Treppe allerdings garantiert statisch einwandfrei und sicher ist, empfehlen wir Dir, nicht am falschen Ende zu sparen.
    Preisbeispiele für Deine neue Holztreppe innen
    Damit Du eine genauere Vorstellung davon bekommst, wie sich diese verschiedenen Faktoren in der Praxis auf die Kosten Deiner neuen Holztreppe innen auswirken, haben wir Dir einige Preisbeispiel zusammengestellt:
    Ein fertiger Treppenbausatz zur Selbst-Montage
    Sehr günstige Treppenbausätze aus dem Baumarkt sind bereits ab 200 Euro zu haben. Qualititativ hochwertigere Modelle liegen in den Regel zwischen 400 und bis zu 1.000 Euro.
    Achtung: Beim Einbau einer baurechtlich notwendigen Treppe solltest Du stets darauf achten, dass der Bausatz die gesetzlichen Maße einhält!
    Die individuell auf Maß gefertigte Tischler Treppe
    Eine individuell angefertigte Holztreppe wird inklusive Material und Montage kalkuliert. Möchtest Du bei der Planung Deiner Treppe flexibel sein, maßgefertigte Qualität kaufen und Geld sparen, dann kannst Du Treppenstufen und Handlauf auch online kaufen.

Treppenstufen müssen ganz schön was aushalten! Jeden Tag werden sie wortwörtlich von vielen Füßen getreten – kein Wunder, dass sie nach einigen Jahren matt, glanzlos und ausgetreten wirken. Möchtest Du Deiner Treppe neuen Glanz verleihen, musst Du jedoch nicht sofort eine neue Stiege kaufen. Der große Vorteil an massiven Holzstufen gegenüber Laminat oder anderen Materialien ist, dass Du die Stufen ohne großen Aufwand renovieren kannst.

Damit die Treppenrenovierung zum Erfolg wird, ist es wichtig, dass Du Deine Treppe sorgfältig abschleifst. Für ein leuchtendes und feines Ergebnis solltest Du daher nicht nur ein, sondern gleich fünf verschiedene Schleifpapiere einsetzen. Wir zeigen Dir, wie es geht!

Das richtige Schleifpapier für jeden Verwendungszweck

Geht es an die Auswahl des richtigen Schleifpapiers für Deine Holztreppe solltest Du zunächst folgende Grundlagen kennen:

  • Die „Maßeinheit“ für Schleifpapier ist die sogenannte Körnung.
  • Je kleiner die Zahl der Körnung, desto gröber ist das Schleifpapier.
  • Beim Schleifen gilt es stets mit einer groben Körnung zu beginnen und sich dann zum Feinschliff mit einer feinen Körnung vorzuarbeiten.

Um Deine Holztreppe fachgerecht zu renovieren, brauchst Du Schleifpapier aus allen vier Körnungsgraden. Zusätzlich solltest Du Dir einen Schwingschleifer für die großen Flächen wie den Auftritt und einen Drehschleifer für die Ecken zulegen oder ausleihen. Wenn möglich, wähle ein Gerät mit Staubbeutel oder Staubsaugeranschluss – so sparst Du Dir viel Putzarbeit nach dem Schleifen. Und dann kann es auch schon losgehen:

1. Alte Beläge von den Treppenstufen entfernen: Entferne Teppich, Laminat oder PVC Belag mithilfe eines Spachtels von Deiner Treppe. Achte darauf, dass Holz dabei möglichst nicht zu beschädigen.

2. Grober Vorschliff der Holzstufe mit Körnung 24: Reinige Deine Treppe gründlich und führe den ersten Grundschliff mit einem sehr groben Schleifpapier mit 24er-Körnung durch.

3. Mittelgrober Schliff der Holztreppe mit den Körnungen 40 und 80. Nach dem Grundschliff sollte die Oberfläche inklusive Lack- oder Kleberesten abgetragen sein. Rückständen kannst Du noch einmal vorsichtig mit einem Spachtel zu Leibe rücken. Anschließend kannst du zwei weitere Schleifdurchgänge – erst mit der 40er- dann mit der 80er-Körnung – durchführen. 

4. Feinschliff der Treppenstufen mit Körnung 100 oder 120. Sind die Treppenstufen soweit vorgeschliffen, kannst Du knarrende Stufen reparieren oder Risse mit Holzspachtelmasse ausbessern. Dann folgt der Feinschliff der Treppe mit einem feinen bis sehr feinen Schleifpapier.

5. Grundierungsschliff vor der Behandlung mit Körnung 240 oder 280: Um die Treppe und das Holz vor einer erneuten Abnutzung zu schützen, solltest Du die Oberfläche mit Öl, Lack oder Harz behandeln. Bringe dazu zunächst die Grundierung auf und führe nach dem Trocknen einen Grundierungsschliff mit einem sehr feinen Schleifpapier durch, bevor Du die weiteren Schichten aufbringst.

Sobald Du Deine Treppe fachgerecht abgeschliffen und renoviert hast, kannst Du die Stufen entweder in ihrem neuen Look belassen oder Renovierungsstufen aufbringen, um sie zusätzlich zu schützen.  

Hast Du gerade Dein Traumhaus gekauft, aber die Treppe ist leider nicht so traumhaft? Oder ist es an der Zeit Deiner heißgeliebten Stiege eine Generalüberholung zu verpassen? In beiden Fällen kann eine Treppenrenovierung die richtige Lösung für Dich sein. Die Frage ist nur, wer eine Treppe fachgerecht renovieren kann.

Grundsätzlich hast Du die Möglichkeit Deine Treppe selbst zu renovieren, wenn Du Dir das zutraust. Oder Du kannst einen Fachmann, wie z.B. einen Treppenbauer oder Zimmermann, damit beauftragen. Dieser kann nicht nur besser beurteilen, ob Deine Treppe wirklich für eine Renovierung geeignet ist, sondern übernimmt auch alle notwendigen Handgriffe. Wir haben für Dich den Vergleich angestellt. 

Treppenrenovierung vs. Neubau: Was ist das richtige für Dich?

Bevor es an die Treppenrenovierung geht solltest Du klären, ob die Überholung für Dich in Frage kommt oder Deine alte Treppe lieber einem neuen Modell weichen sollte. 

Unsere Meinung: Eine Treppenrenovierung ist der günstige und schnellste Weg zur neuen Treppe, der auch für Heimwerker geeignet ist. Gefällt Dir aber die Treppenform nicht mehr oder gibt es Sicherheitsbedenken, steht ein Neubau vom Profi an. Heimwerker vs. Handwerker: Wer renoviert Deine Holztreppe?

Steht fest, dass Du Deine Treppe auf jeden Fall renovieren möchtest, gilt es die nächste Frage zu klären – kannst Du selbst Hand anlegen oder solltest Du einen Fachmann beauftragen?

Bist Du ein erfahrener Heimwerker, möchtest Geld sparen und kannst Dich auf die Sicherheit Deiner alten Holztreppe verlassen, steht einer Treppenrenovierung in Eigenregie nichts im Wege. In allen anderen Fällen solltest Du die Arbeiten lieber einem Profi überlassen. 

Eine alte, abgelaufene Treppe mit abblätternder Farbe ist sicherlich kein besonders schöner Anblick. Ist Deine Stiege auch in die Jahre gekommen, braucht es jedoch in den wenigsten Fällen eine neue Treppe. Oft kannst Du Deinen Stufen mit einer Renovierung schon zu einem neuen, strahlenden Look verhelfen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • Renovierung ist günstiger als der Einbau einer neuen Treppe 
  • Es entstehen weniger Lärm und Dreck
  • Schnellere Durchführung als bei einer neuen Konstruktion
  • Auch in Eigenregie ohne teure Handwerker durchführbar

Einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zur renovierten Treppe ist das Entfernen alter Farb-, Lack- oder Klebereste. Wir erklären Dir, wie Du dabei am besten vorgehst, um die optimale Grundlage für Aufarbeitung Deiner Treppe zu schaffen.

So schleifst Du Deine Treppe fachgerecht ab

Um die alte Farbe von Deiner Treppe zu entfernen, sind die passenden Werkzeuge und drei einfache Arbeitsschritte notwendig. So klappt es Step-by-Step:

1. Vorbereitung und Werkzeuge

Reinige Deine Treppe gründlich von Staub und Dreck. Lege die benötigten Werkzeuge für das Abschleifen bereit bzw. kaufe oder leihe Dir die Geräte beim Händler oder Baumarkt Deines Vertrauens: 

  • Schwingschleifer und Deltaschleifer
  • Staubsauger und Tuch zum Reinigen
  • Handschuhe und Atemschutzmaske
  • Schleifpapier in den Körnungen 24, 40, 80 und 120
  • Spachtel und Hammer
2. Alte Beläge und Farbe entfernen

Bei der Entfernung alter Belegen und Farbe solltest Du Dich von grob zu fein vorarbeiten. Das heißt, entferne zunächst Stufenbeläge wie Linoleum, Teppich oder Laminat. Anschließend kannst Du grobe Reste von z.B. Montagekleber vorsichtig mit dem Spachtel abheben. Anschließend schleifst Du Deine Treppe in mehreren Durchgängen ab. Beginne mit dem sehr groben 24er-Schleifpapier, nimm dann das 40er und anschließend das 80er. Nach dem dritten Abschleifen sollten alle Farbreste von der Treppe entfernt sein und das Holz von Stufen und Wangen wieder zum Vorschein kommen. Mit dem feinen 120er-Schleifpapier kannst Du zum Abschluss die Oberfläche glatt schleifen.

3. Die Treppe nach dem Abschleifen renovieren

Hast Du Deine Treppe abgeschliffen, kannst Du die Renovierung vornehmen. Wir empfehlen Dir das rohe Holz stets mit Öl, Harz oder einem Lack zu versiegeln. Anschließend kannst Du z.B. Renovierungsstufen anbringen und Deine Treppe sieht im Handumdrehen aus wie neu.

Die besten Profi-Tipps zur Renovierung Deiner alten Treppe

Wenn Du die alte Farbe von Deiner Treppe entfernst, solltest Du ein paar Punkte beachten, damit das Ergebnis ein voller Erfolg wird. Die Treppen-Profis von Holzstufen Meyer haben Dir ihre drei wichtigsten Tipps zusammengestellt:

  • Sei besonders vorsichtig, wenn Du alte Lack- oder Klebereste mit dem Spachtel entfernst! Je nach Holzsorte können die Werkzeuge Kerben auf den Stufen hinterlassen, die sich später nicht so einfach wieder ausgleichen lassen.
  • Solltest Du tiefe Risse oder Kratzer auf Deinen Treppenstufen entdecken, solltest Du diese vor dem Feinschliff mit dem 120er-Schleifpapier mit Holzspachtelmasse in der passenden Farbe ausbessern. Nach dem anschließenden Schliff wirkt die Stufe wie neu.
  • Versuche für das Entfernen der alten Farbe von der Treppe Schleifgeräte mit einem Staubbeutel oder Staubsaugeranschluss einzusetzen. Solltest Du kein entsprechendes Gerät haben oder ausleihen können, lege regelmäßige Pausen ein, um den Schleifstaub aus der Luft und von der Treppe zu entfernen.

So manche alte Holztreppe versprüht den Charme vergangener Tage und lässt schöne Erinnerungen aufleben. Da wäre es doch viel zu schade, das gute Stück herauszureißen und mit viel Aufwand und hohen Kosten eine neue Treppe zu installieren. Gerade Treppen aus massivem Holz haben zumeist eine hohe Lebensdauer und lassen sich auch ohne großen Aufwand aufarbeiten.

Um Deine alte Holztreppe abzuschleifen brauchst Du nur einige Werkzeuge aus der heimischen Werkstatt oder dem nächsten Baumarkt, ein wenig handwerkliche Erfahrung und unsere Profi-Anleitung mit drei einfachen Schritten. Zur Vorbereitung solltest Du dir das folgende Equipment zurechtlegen:

  • Staubsauger, Besen und Lappen
  • Handschuhe und eine Atemschutzmaske
  • Schleifpapier in Körnung 24, 40, 80, 120 und 220
  • Deltaschleifer und Schwingschleifer
  • Ggf. Spachtel und Hammer
  • Oberflächenversiegelung (z.B. Öl, Wachs oder Lack) 


Unser Profi-Tipp:
Besitzt Du keinen Delta- und Schwingschleifer und möchtest Dir die beiden Geräten nur für Deine Treppenrenovierung nicht extra kaufen, bieten viele Baumärkte auch eine Ausleihe gegen Gebühr an. Achte dabei stets darauf, dass die Maschinen einen Staubbeutel oder einen Staubsaugeranschluss besitzen – damit ersparst Du Dir später viel Dreck und Putzarbeit!

1. Schritt: Alten Treppenbelag entfernen und Treppe reinigen

Beim Abschleifen einer alten Holztreppe solltest Du Dich immer von den gröberen zu den feineren Arbeiten vorantasten. Deswegen gilt es im ersten Schritt die Treppe gründlich zu reinigen, hervorstehende Nägel und alte Treppenbeläge wie Teppich, Fliesen oder Laminat zu entfernen. Grobe Reste von Montageklebern oder ähnlichem kannst Du mithilfe von Spachtel und Hammer angehen. Sei dabei jedoch stets vorsichtig, um keine Kratzer im Holz zu riskieren.

2. Schritt: Abschleifen der alten Holztreppe

Ist Deine alte Holztreppe soweit sauber und frei von Fremdmaterial, kannst Du mit dem eigentlich schleifen beginnen. Dazu solltest Du drei Schleifgänge einplanen:

  • Grobschliff mit der 24-Körnung zur Vorbereitung
  • Zweiter Schliff mit der 40er-Körnung
  • Dritter Schliff mit der 80er Körnung
Nach dem dritten Schliff mit grobem Schleifpapier sollten alle alten Lack- und Farbreste entfernt und die Oberfläche geglättet sein. Nutze dabei den Schwingschleifer für große, ebene Flächen und den Deltaschleifer für Ecken und Winkel.

3. Schritt: Feinschliff und Behandlung der Holzoberfläche

Bevor Du mit dem Feinschliff beginnst, hast Du außerdem je nach Bedarf noch die Möglichkeit knarrende oder kaputte Stufen zu reparieren. Kratzer oder Unebenheiten kannst Du mit Holzspachtelmasse in der passenden Farbe einfach ausbessern. Anschließend kommen noch zwei Runden schleifen auf Dich zu:

  • Feinschliff mit dem 120er-Schleifpapier
  • Grundierung Deiner Wahl und Anschliff mit der 220er-Körnung als Vorbereitung auf die finale Oberflächenbehandlung
Anschließend kannst Du Deine Treppe im neuen Look strahlen lassen oder die frisch behandelten Stufen mithilfe eines Stufenbelags, wie z.B. Renovierungsstufen, zusätzlich schützen und stabilisieren.

Unser Profi-Tipp: Möchtest Du mehr über Renovierungsstufen und Ihre Vorteile bei einer Treppenrenovierung wissen? Dann empfehlen wir Dir unseren Ratgeber Renovierungsstufe.  Dort verraten Dir unsere Treppen-Profis alles, was Du über den praktischen Stufenbelag wissen musst. Günstige und qualitativ hochwertige Renovierungsstufen in verschiedenen Holzarten und Designs findest Du außerdem in unserem Online-Shop Holzstufen Meyer. 

Eine alte Holztreppen kann mit der richtigen Aufarbeitung im Handumdrehen zu seinem sehenswerten Hingucker werden. Doch wie kannst Du abgetretene Stufen, zerkratzte Treppenwangen und lose Handläufe am besten renovieren? Die einfachste Lösung ist: Handwerker anrufen und los geht’s!Ist Dir diese Lösung jedoch zu teuer, kannst Du als Heimwerker auch selbst Hand anlegen und Deine alte Holztreppe renovieren. Grundsätzlich hast Du dabei die Möglichkeit entweder das Holz aufzuarbeiten oder die Treppenstufen zu verkleiden. Welche Variante für Dich die richtige ist, findest Du mithilfe unserer Tipps heraus.

Welche Treppenrenovierung ist die richtige für Dich?

Die Renovierung einer Holztreppe ist in der Regel an einem Tag erledigt. Wie Du jedoch am besten vorgehst, lässt sich nur individuell entscheiden. Unsere Übersicht zeigt Dir, worauf es ankommt:

  • Holztreppe abschleifen und lackieren
Möchtest Du den natürlichen Holz-Look Deiner Treppe erhalten und auffrischen, kannst Du die gesamte Treppe abschleifen, reparieren und neu behandeln. Dazu brauchst Du einen Schwing- und einen Deltaschleifer sowie Schleifpapier in verschiedenen Körnungen. In mehreren Durchgängen schleifst Du die gesamte Oberfläche der Treppe ab und kannst diese anschließend frisch lackieren oder ölen. Mehr erfährst Du in unserem FAQ „Wie schleife ich eine alte Holztreppe ab?“
  • Stufen der Holztreppe verkleiden
Sind vor allem die Stufen Deiner alten Holztreppe von Abnutzungserscheinungen betroffen, die Wangen oder andere Elemente jedoch noch in Ordnung? Dann kannst Du eventuell auf eine aufwendige Komplettrenovierung verzichten und allein die Treppenstufen neu verkleiden. Hast Du das Material Deiner Wahl akkurat zugeschnitten, kannst Du es mit Montagekleber einfach aufbringen. 

Unser Profi-Tipp: Geht es um die Treppenrenovierung muss es nicht zwingend „entweder oder“ heißen. Du kannst Deine alte Holztreppe z.B. sowohl abschleifen und lackieren, wie auch die Stufen durch das Anbringen von Renovierungsstufen zusätzlich aufwerten. Mehr zu der praktischen Stufenverkleidung erfährst Du in unserem Ratgeber Renovierungsstufe.

Treppenrenovierung oder doch lieber Neubau?

Hast Du Dich bereits für eine Renovierungsmethode entschieden und möchtest am liebsten sofort loslegen? Bevor Du jedoch zu Schleifpapier, Lack und Renovierungsstufen aus Holz greifst, solltest Du Dich jedoch vergewissern, dass Deine Treppe sich für eine Renovierung eignet. Folgende drei Kriterien sind entscheidend dafür, ob Du die alte Holztreppe aufarbeiten kannst oder austauschen solltest:

  1. Das Material der Treppe ist bis auf die Abnutzungserscheinungen noch intakt und nicht von Schädlingen, wie z.B. Holzwürmern, befallen.
  2. Die Form und das Design der Treppe entsprechen nach wie vor Deinem Geschmack und sollen nicht geändert werden. Leichte Anpassungen, wie z.B. das Schließen offener Stufen durch Setzstufen, sind jedoch auch im Rahmen einer Treppenrenovierung denkbar.
  3. Die Statik Deiner Treppe ist intakt und die Trittsicherheit ist garantiert. Solltest Du an diesem Punkt Zweifel haben, empfehlen wir Dir, einen Handwerker oder Zimmermann um ein Gutachten zu bitten.

Eine Stahlbetontreppe im Wohnbereich wird bei Hausbesitzerin immer beliebter. Doch die moderne Treppenlösung steht auch in dem Ruf, wesentlich teurer als ihr klassisches Pendant aus Holz zu sein. Hat dein Haus mehr als eine Etage, wirst auch Du früher oder später vor die Entscheidung gestellt, ob Du auf eine Holz- oder eine Betontreppe setzen solltest.Da beim Hausbau eine Menge Kosten anfallen, ist der Preis für die Konstruktion und den Einbau bestimmt auch für Dich eines der wichtigsten Entscheidungskriterien. Daher haben wir für Dich geprüft, mit welchen Ausgaben Du für Deine Stahlbetontreppe rechnen musst.

Die Stahlbetontreppe in der Kostenübersicht

Wie teuer Deine Stahlbetontreppe wird, ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Einen entscheidenden Einfluss haben z.B.:
  • Maße der Stahlbetontreppe
  • Treppenform (z.B. gerade oder gewendelte Treppe)
  • Konstruktionsart der Treppe (z.B. freitragend oder geschlossen)
  • Treppenverkleidung (z.B. Naturstein oder Holz)
  • Fertigtreppe oder Maßanfertigung
Grundsätzlich gilt: Je einfacher die Treppe konstruiert ist, desto günstiger ist sie auch. Die Stahlbetontreppe ist tatsächlich etwas teurer als eine durchschnittliche Holztreppe. Allerdings kommt es auch in diesem Fall auf die Ausführung an. Eine Kragarmtreppe aus Nussbaum ist beispielsweise wesentlich teurer als eine einfache Stahlbetontreppe.  

Welches Schleifpapier ist feiner?

Treppe abschleifen oder Möbel polieren? Als angehender Heimwerker hast Du Dir mit Sicherheit schon einmal die Frage gestellt, welches Schleifpapier für die geplante Arbeit eigentlich das richtige ist. Schleifpapier gibt es in den verschiedensten Typen, die in der Regel durch Buchstaben und Zahlenangaben wie „220“ oder „30“ unterschieden werden. 

Die Bedeutung der Buchstaben auf dem Schleifpapier

Wenn du denkst „F“ steht für „fein“ oder „G“ für „grob“ liegst Du in Sachen Schleifpapier in der Tat daneben. Tatsächlich hat der Buchstabe auf dem Schleifpapier mit der Fein- oder Grobheit nichts zu tun, sondern mit der Härte der auf dem Papier aufgebrachten Körner. Daher gilt: 

A bis K =Weiche Körnung
L bis O = Mittelharte Körnung
P bis Z =Sehr harte Körnung


Die Bedeutung der Zahlen auf dem Schleifpapier

Es liegt nahe, dass größere Zahlen auch eine größere Körnung bzw. ein gröberes Schleifpapier bedeuten. Tatsächlich ist es jedoch umgekehrt! Es gilt: Je größer die Zahl desto feiner das Schleifpapier. Der Grund dafür ist die Herstellung des Schleifpapiers. Nachdem auf dem Papier ein Bindemittel aufgetragen wurde, werden Körner gleichmäßig aufgestreut. Liegen die einzelnen Körner weit voneinander entfernt, sind also weniger Körner auf der Fläche vorhanden, ergibt sich eine rauere Oberfläche und das Schleifpapier ist gröber. Liegen die Körner jedoch dichter beieinander, sind also mehr Körner auf der Fläche vorhanden, ergibt sich eine feinere Oberfläche.Zusätzlich zur Streuung bestimmt auch die Größe der einzelnen Körner den Feinheitsgrad des Schleifpapiers. Für die Staffelung der Zahlen und Oberflächeneigenschaften bedeutet das:

40 bis 120 = Grobe Körnung
150 bis 180 = Mittlere Körnung
220 bis 360 = Feine Körnung
Größer als 360 = Sehr feine Körnung

Doch Achtung! Die Handhabung der Streudichte kann bei gleicher Körnung von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein. Daher gilt es stets, das Schleifpapier vor dem Kauf genau zu begutachten. Denn auch ein feines Schleifpapier, welches jedoch breiter gestreut wurde, kann auf empfindlichen Oberflächen schnell unschöne Kratzer hinterlassen, da sich die einzelnen Körner auf diese Weise tiefer in das Material eingraben können, als gewünscht.

Schleifpapier feiner oder gröber wählen?

Welches Schleifpapier für Dich das richtige ist, hängt vor allem davon ab, wozu du das Material verwenden möchtest. Wir haben einige Beispiele für Dich zusammengestellt:

  • Grobes Schleifpapier: Grobe Abschleifarbeiten, An – oder Vorschliff von Holz oder Metall wie z.B. Entfernen von Lackresten von einer Treppe
  • Mittleres Schleifpapier: Je nach Material verfeinern des An- oder Vorschliffs wie z.B. vollständiges Entfernen von Farbe von Treppenstufen, aber auch finaler Schliff möglich
  • Feines Schleifpapier: Feinschliff wie z.B. vor dem Lackieren oder Ölen von Holzstufen sowie Zwischenschliff zwischen verschiedenen Schritten zur Oberflächenbehandlung
  • Sehr feines Schleifpapier: Feinschliff von empfindlichen Materialien wie z.B. Metallteilen in der Automobilindustrie

Unser Tipp: Für den Werkzeugkasten zuhause solltest Du stets ein Schleifpapier in grober, mittlerer und feiner Körnung parat haben. Sehr feines Schleifpapier wird in der Regel nur für spezielle Anwendungen eingesetzt und ist kein Muss in deinem Handwerkszeug.

Ist eine Außentreppe genehmigungspflichtig?

Möchtest Du in Deutschland ein Haus bauen, brauchst Du eine Baugenehmigung. So weit so bekannt – wie verhält es sich aber mit nachträglichen oder zusätzlichen Bauten auf Deinem Grundstück, wie z.B. einer Außentreppe? Leider gibt es darauf keine eindeutige Antwort, denn die Vorschriften für Bauwerke sind in Deutschland nicht einheitlich geregelt.

Vielmehr bestimmten die Landesbauordnungen, welche Treppe im Außenbereich gebaut werden dürfen und welche nicht. Außerdem können Dir auch die Vorschriften eines ausgeschriebenen Baugebiets eventuell einen Strich durch die Rechnung machen. Daher gilt: Prüfe vor dem Bau Deiner Außentreppe genau, was es zu beachten gilt. Wir haben Dir einige wichtige Punkte zusammengestellt.

Wissenswertes über die Baugenehmigung
Grundsätzlich benötigst Du hierzulande eine Baugenehmigung, wenn Du ein Bauwerk jedweder Art erreichten möchtest. Die genauen Vorschriften hierzu sind in den Landesbauordnungen geregelt. Die Baugenehmigung selbst kannst Du bei Deiner Gemeinde beantragen. Welche Papiere dafür benötigt werden, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Setze Dich daher am besten direkt mit der Behörde in Verbindung.

Allerdings sind nicht nur Neubauten genehmigungspflichtig. Auch in diesen Fällen kann eine Erlaubnis vonnöten sein:

  • Umbau eines bestehenden Bauwerks
  • Erweiterung oder Anbau eines Gebäudes
  • In einigen Fällen Abriss eines Bauwerks
  • Änderung der Nutzungsweise eines Gebäudes ohne Bauarbeiten
Reine Renovierungs- oder Instandsetzungsarbeiten sind in der Regel nicht genehmigungspflichtig. Auch kleinere Gebäude wie Gartenhäuser oder Garagen sind meist von der Pflicht ausgenommen. 

In diesen Fällen ist eine Außentreppe genehmigungspflichtig
Ob eine Außentreppe genehmigungspflichtig ist, hängt zunächst davon ab, ob sie offiziell als Treppe gilt. Das ist dann der Fall, wenn mindestens drei Stufen einen zusammenhängenden Treppenlauf bilden. Ein einfacher Ausgleich eines Gefälles mit ein oder zwei Stufen gilt demnach beispielsweise nicht als Treppe und wäre auch nicht genehmigungspflichtig.Bei allen anderen Treppen solltest Du die Notwendigkeit einer Baugenehmigung im Hinblick auf folgende Punkte in jedem Fall prüfen lassen:

  • Material und ggf. Fundament für die geplante Außentreppe
  • Maße der Treppe, auch im Hinblick auf die gesetzlichen Vorschriften für Fluchtwege
  • Lage der Außentreppe auf Deinem Grundstück in Bezug auf das Nachbargrundstück
So muss stets sichergestellt sein, dass Deine Nachbarn durch den Bau Deiner Außentreppe nicht beeinträchtigt werden. Das wäre z.B. der Fall, wenn Deine Treppe Dir unerwünschte Einblicke in das Nachbarhaus oder den Garten nebenan gewähren würden. Auch wenn Deine neue Außentreppe ein ganzes Geschoss überbrücken soll – z.B. als direkter Zugang zum Obergeschoss – ist in jedem Fall eine Baugenehmigung notwendig. 

Unser Fazit: Damit Dein Bauprojekt „Außentreppe“ nicht zum Reinfall wird, solltest Du die Konstruktion in jedem Fall von der Baubehörde vor Ort prüfen lassen. Denn holst Du Dir die Genehmigung nicht ein und errichtest einen „Schwarzbau“ begehst Du damit eine ernstzunehmende Ordnungswidrigkeit. Die Folge kann nicht nur sein, dass die Behörden den Rückbau Deiner Außentreppe verlangen. Auch empfindlich hohe Bußgelder von bis zu 50.000 Euro können, je nach den Gesetzen des jeweiligen Bundeslandes, möglich sein. 

Was kostet eine Zweiholmtreppe?

Eine der wichtigsten Entscheidungen beim Einbau einer Treppe sind das Design und das Budget. Neben der einfachen, geraden Treppe gibt es die verschiedensten Treppenformen – von Klassikern bis hin zu modernen und aufwändigen Konstruktionen. Die Zweiholmtreppe ist eine der beliebtesten Treppenformen, weil sie genau die richtige Kombination aus Stabilität, Nutzungsfreundlichkeit und luftiger Optik bietet. Aber ist sie auch günstig? Wir haben uns das für Dich genauer angesehen.

Die Merkmale und der Aufbau einer Zweiholmtreppe

Die Holmtreppe ist eine besondere Treppenform, bei der die Stufen auf einem Holm als tragender Konstruktion aufliegen. Im Falle einer Zweiholmtreppe bilden zwei parallel verlaufende Holme jeweils rechts und links unter den Treppenstufen den Unterbau der Treppe. Ein großer Vorteil der Zweiholmtreppe ist, dass sie vielseitig einsetzbar ist. 

Folgende Variationen stehen Dir z.B. zur Auswahl:

  • Der richtige Materialmix: Für die Unterkonstruktion wird meist Metall verwendet, welches mit Holzstufen versehen wird. Es sind jedoch auch Konstruktionen aus Holz oder Stufen aus anderen Materialien möglich.
  • Gerade oder gewendelte Treppe: Die Zweiholm-Konstruktion ist so flexibel, dass damit nicht nur gerade sondern auch gewendelte Treppen umgesetzt werden können.
  • Mit oder ohne Podeste: Nicht nur eine gewendelte Konstruktion ist möglich, Du kannst über die Zweiholmkonstruktion auf mehrere gerade Treppenläufe im Winkel mit einem Zwischenpodest verbinden.
  • Offene oder geschlossene Stufen: Bei einer Zweiholmtreppe hast Du die Wahl, ob Du dich für eine offene Konstruktion mit Blockstufen oder eine geschlossene Treppe mit Tritt- und Setzstufen entscheidest.
  • Freie Wahl beim Handlauf: Je nach den baulichen Gegebenheiten und Deinem persönlichen Geschmack kann Deine Zweiholmtreppe mit einem Geländer oder einem formschönen Handlauf im Material Deiner Wahl ausgestattet werden.


Unser Lesetipp: Möchtest Du mehr über die verschiedenen Treppenformen und Fachbegriffe rund um die Treppe wissen? Dann empfehlen wir Dir unseren ausführlichen Ratgeber „Treppenstufen“ – dort verraten Dir die Profis von Holzstufen Meyer alles, was Du für die Planung Deiner Treppe wissen musst.

So viel kostet eine Zweiholmtreppe im Durchschnitt

Die Kosten für eine Zweiholmtreppe sind vor allem davon abhängig, für welche Ausführung der Treppe Du Dich entscheidest. Grundsätzlich gilt wie auch für alle anderen Treppen: Je einfacher Design und Material sind, umso günstiger wird die Treppe. In der Praxis bedeutet das, dass eine gerade Zweiholmtreppe aus Buche günstiger ist, als eine gewendelte Variante auch Nussbaum.Auch die Maße der Treppe sind für die Kalkulation entscheidend, denn je breiter und länger die Stiege, umso mehr Material muss verarbeitet werden.

Die Zweiholmtreppe im Preisvergleich mit anderen Treppen

Die Zweiholmtreppe schneidet damit im Kostenvergleich gegenüber anderen Treppenformen gar nicht schlecht ab und hält sich im günstigen Bereich. Zwar sind die genauen Preise auch bei anderen Treppen wiederum von der Ausführung und dem Material abhängig, grob kann man jedoch festhalten:

  • Wangentreppe aus Eiche rund 5.000 bis 7.000 Euro
  • Gerade Zweiholmtreppe rund 5.000 bis 7.000 Euro
  • Falttreppe aus Massivholz 6.000 bis 8.000 Euro
  • Kragarmtreppe aus Buche 8.000 bis 10.000 Euro

Wer renoviert Treppen?

Knarrende Stufen, ein wackeliges Geländer und abgetretenes Holz – eine alte Treppe ist oftmals nicht nur optisch zweifelhaft, sondern kann auch zu einem echten Sicherheitsrisiko werden. Doch muss es immer gleich eine neue Treppe sein? Nicht unbedingt! In vielen Fällen kannst Du durch eine Treppenrenovierung die alte Stiege in neuem Glanz erstrahlen lassen, ohne die Kosten und den Aufwand für einen Neubau auf Dich nehmen zu müssen.

Ist Deine Treppe eine Fall für die Überarbeitung stellt sich nur die Frage, wer die Stufen fachgerecht renovieren kann. Wir zeigen Dir, welche Möglichkeiten sich Dir bieten und wer Dich bei Deiner Treppenrenovierung am besten unterstützt. 

Die verschiedenen Varianten der Treppenrenovierung
Möchtest Du Deiner Treppe einen neuen Look verpassen, solltest Du Dir zunächst immer die Frage stellen, ob eine Renovierung ausreicht oder ob Du lieber auf eine neue Treppe setzen solltest. Für eine Treppenrenovierung spricht:

  • Das Design, die Form und das Material der Treppe gefallen Dir.
  • Die Grundkonstruktion der Treppe und das Material sind stabil.
  • Du möchtest Deine Treppe schnell und kostengünstig überarbeiten.
Unser Tipp: Solltest Du Dir nicht sicher sein, ob Deine Treppe noch alle statischen Anforderungen an eine sichere Stiege erfüllt, solltest Du die Sicherheit von Stufen und Geländer durch einen Handwerker prüfen lassen.Steht der Treppenrenovierung nichts im Wege, stehen Dir verschiedene Möglichkeiten zur Umsetzung offen. Grundsätzlich kannst Du Dich zwischen folgenden Optionen entscheiden:
  • Treppenrenovierung in Eigenregie: Hast Du bereits etwas Erfahrung als Heimwerker gesammelt und traust es Dir zu, kannst Du Deine Treppe selbst renovieren. Der größte Vorteil ist, dass Du Dir so die Kosten für einen Profi sparst.
  • Treppenrenovierung durch einen Handwerker: Etwas kostspieliger aber auch bequemer ist es, die Treppenrenovierung bei einem Handwerker in Auftrag zu geben. Tischler, Schreiner, Treppenbauer oder Treppenstudios können Dir dabei weiterhelfen.
Wer Deine Treppe renovieren soll ist letztendlich aber nicht nur eine Kostenfrage. Außerdem spielt eine Rolle, welche Handgriffe notwendig sind. Denn selbstverständlich gilt: Je aufwändiger die Treppenrenovierung desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Profi Hand anlegen muss.

Treppen renovieren für Handwerker und Heimwerker

Je nach Zustand Deiner Treppe und Deinen Ansprüchen kannst Du die Treppenrenovierung auf verschiedenen Wegen durchführen. Wir erklären Dir drei beliebte Methoden und zeigen Dir, welche Du auch ohne Hilfe ausführen kannst:

1. Treppe verkleiden

Am einfachsten und praktischsten ist es, die Stufen Deiner alten Treppe zu verkleiden. Dazu kannst Du verschiedene Materialien, wie z.B. Teppich oder Laminat einsetzen. Besonders beliebt sind jedoch Renovierungsstufen aus Massivholz, die Du auf den alten Trittstufen anbringen kannst. Das geht nicht nur schnell, sondern ist auch für Heimwerker problemlos umsetzbar.

2. Treppe abschleifen

Möchtest Du Deine Treppe möglichst im Originalzustand erhalten, kannst Du auch alte Treppenbeläge entfernen, Lack- und Klebereste abschleifen sowie anschließend die Oberfläche der Treppe neu mit Lack oder einem geeigneten Öl behandeln. Die einzelnen Arbeitsschritte sind für erfahrene Heimwerker umsetzbar. Hast Du allerdings noch nie mit einem Schleifgerät gearbeitet und weißt nicht, welche Sicherheitsvorkehrungen bezüglich Feinstaub und ähnlichem getroffen werden müssen, ziehe lieber einen Profi zurate.

3. Treppenteile austauschen

Möchtest Du im Zuge der Treppenrenovierung ganze Treppenteile, wie z.B. das Geländer, die Wangen oder Stufen, austauschen? Dann empfehlen wir Dir, auf einen Handwerker zu setzen. So kannst Du sichergehen, dass alle Teile passgenau angefertigt und eingesetzt werden und die Sicherheit nach der Treppenrenovierung garantiert ist.

Wie bekomme ich die Farbe vom Holz?

Sobald eine Treppe in die Jahre kommt, ist sie nicht mehr schön anzusehen. Absplitternder Lack und Farbreste machen jedoch nicht nur optisch keinen guten Eindruck. Die Farbkrümel verursachen zudem auch Dreck und können sogar gefährlich werden, wenn Du oder Deine Kinder sich einen Splitter in den Fuß treten.

Willst Du die Steige aber nicht gleich austauschen, ist eine Treppenrenovierung angesagt! Dann heißt: Der alte Lack muss ab, damit Du Deine Treppe rundum erneuern kannst. Aber wie bekommst Du die alte Farbe vom Holz? Die Profis von Holzstufen Meyer verraten Dir, wie Du am besten vorgehst.

Unser Tipp: Wir zeigen Dir hier, wie Du am besten bei der Renovierung einer Holztreppe vorgehst. Aber selbstverständlich kannst Du unsere Anleitung mit etwas handwerklichem Geschick auch bei Möbeln oder anderen Holzgegenständen anwenden.

1. Schritt: Bereite Dich sorgfältig vor!

Bevor Du die Farbe vom Holz Deiner Treppe entfernen kannst, solltest Du einige Vorbereitungen treffen. Dazu gehören folgende Werkzeuge und Arbeitsmittel:

  • Reinigungsmittel und Staubsauger
  • Arbeitshandschuhe 
  • Atemschutzmaske und Planen zum Abdecken
  • Delta- und Schwingschleifer 
  • Schleifpapier in Körnung 24, 40, 80 und 120
  • Eventuell Hammer und Spachtel
Anschließend gilt es die Treppe gründlich zu reinigen. Außerdem solltest Du mithilfe der Plane Öffnungen in umliegende Räume, Möbel und ähnliches gut abdecken, um sie vor Staub zu schützen.

2. Schritt: Schleife die alte Farbe vom Holz!

Bevor Du die Farbe vom Holz entfernen kannst, solltest Du zunächst gröbere Beläge oder Klebereste sowie herausstehende Nägel und ähnliches Entfernen. Kommst Du per Hand nicht mehr weiter, kannst Du mit Hammer und Spachtel nachhelfen. Sei jedoch vorsichtig, um keine unschönen Kratzer im Holz zu hinterlassen.

Ist die Vorarbeit erledigt, kannst Du die Farbe in mehreren Durchgängen vom Holz schleifen:

  • Vorschliff mit dem sehr groben 24er Schleifpapier
  • Zweiter Schliff mit dem immer noch groben 40er Schleifpapier
  • Dritter Schliff mit dem mittelgroben 80er Schleifpapier
  • Vierter Schliff mit dem 120er Schleifpapier zum Glätten der Oberfläche
Nach diesen drei Runden sollte die gesamte alte Farbe vom Holz entfernt sein. Finden sich noch einzelne Reste in den Ecken, kannst du vorsichtig von Hand nacharbeiten.

Unser Tipp: Beim Abschleifen von alter Farbe entsteht eine Menge Feinstaub. Achte deswegen darauf, dich stets mit einer Atemmaske zu schützen und Deinen Arbeitsbereich ausreichend zu lüften. Benutze wenn möglich Schleifgeräte mit einem Staubsaugeranschluss und sauge zwischen allen Schliffen mit einem Staubsauger sowohl die Treppe, wie auch die Luft sorgfältig ab.

3. Schritt: Behandle die Treppenoberfläche!Sobald Du die alte Farbe vom Holz entfernt hast, kannst Du die Oberfläche mit einem Öl, Harz oder Lack Deiner Wahl bearbeiten. Sollten einzige Stufen ausgetreten sein oder möchtest Du Deiner Treppe einen neuen Look verleihen, kannst Du auch Renovierungsstufen aufbringen. Diese sehen nicht nur gut aus, die schützen auch die Trittstufen vor weiterer Abnutzung.

Unser Lesetipp: Möchtest Du mehr über Renovierungsstufen wissen? Dann schau in unserem ausführlichen Renovierungsstufen-Ratgeber vorbei!

Treppe selbst abschleifen oder Hilfe vom Profi holen?

Bist Du ein versierter Handwerker, der Erfahrung im Umgang mit Schleifgeräten hat, kannst Du die Farbe auch selbst von der Treppe holen. Wenn Du Deine Treppe zusätzlich reparieren sowie statisch prüfen lassen möchtest oder Angst hast der Staubbelastung nicht Herr zu werden, solltest Du lieber einen Profi zu Rate ziehen. 

Welches Öl für Deine Holztreppe?

Eine Holztreppe ist der Star in vielen Hausfluren und Wohnräumen. Sie ermöglicht Dir den Übergang von einer Etage zur nächsten, trägt zu einem guten Raumklima bei und ist auch optisch ein echtes Highlight – zumindest solange Du sie gut pflegst. Auch wenn Holz generell ein robuster und widerstandsfähiger Werkstoff ist, solltest Du die Oberfläche der Stufen gut versiegeln. Nur so kannst Du sichergehen, dass Du Deine Holztreppe vor mechanischen Abnutzungen oder Feuchtigkeitsschäden schützt.  Die große Frage ist nur: Lack oder Holzöl? Beide Methoden der Holzbehandlung haben ihre eigenen Vor- und Nachteile. Die Treppen-Profis von Holztreppen Meyer werfen heute einen Blick auf das richtige Holzöl zur Versiegelung von Treppen und vergleichen, ob Öl oder Lack die bessere Wahl für Deine Holztreppe sind.

Im Vergleich: Verschiedene Öle für Holztreppen 

Möchtest Du Deine Holztreppe mit einem Öl behandeln, ist das wichtigste Kriterium für Deine Wahl: natürlich geht über synthetisch! Nur so kannst Du sicher sein, dass das Treppenöl keine gesundheitsschädlichen Lösungsmittel oder Zusatzstoffe enthält, die z.B. für Kinder oder Haustiere besonders gefährlich sein können. Ein handelsübliches Treppenöl hat u.a. folgende Inhaltsstoffe:

  • Jojoba-, Sonnenblumen- oder Leinöl
  • Harze
  • Lösungsmittel

Achte bei der Auswahl stets darauf, dass alle Inhaltsstoffe aus nachhaltigen Quellen gewonnen werden und biologisch abbaubar sind. So gilt z.B. Zitrusöl als natürliches Lösungsmittel für Holzöle.

Unser Profi-Tipp: Möchtest Du Deine Treppe mit einem natürlichen Behandlungsmittel schützen, aber auf einen höheren Feuchtigkeitsschutz setzen, ist ein Hartwachsöl eine gute Alternative zu einem reinen Treppenöl. Allerdings solltest Du darauf achten, ein Produkt mit biologischen Inhaltsstoffen zu wählen, das zudem atmungsaktiv ist.

Deine Wahl: Holztreppe ölen oder lackieren

Ob Du Deine Holztreppe lieber ölen oder lackieren solltest, ist in erster Linie eine Geschmacksfrage. Neben der Optik kommen allerdings noch einige weitere Punkte zum Tragen, die wir in diesem Vergleich für Dich gegenüberstellen:

Vorteile: 

  • Umweltfreundlich
  • Schonende Behandlungsmethode 
  • Natürliche Optik bleibt erhalten
  • Holz kann „atmen“
  • Bei Schäden partielles Abschleifen und nachölen möglich
  • Holzfarbe wirkt dunkler und „nass“

Nachteile:

  • Jährliches Nachölen ist erforderlich
  • Holz kann trotzdem noch nässeempfindlich sein

Holztreppe lackieren

  • Besonders widerstandsfähig
  • Langlebige Versiegelung
  • Deckend oder durchsichtig möglich
  • Wasserfest
  • Eher künstliche Optik
  • Bei Schäden muss der komplette Lack großflächig ausgebessert werden
  • Kann gesundheitsschädliche Lösungsmittel enthalten
  • Lässt das Holz nicht „atmen“

Unser Profi-Tipp: Die Frage Öl oder Lack ist nicht nur für bestehende Treppen oder Treppenrenovierungen interessant. Auch beim Einbau einer neuen Treppe hast Du die Möglichkeit, Dich bereits bei der Planung für die Treppenstufen Deiner Wahl zu entscheiden. Bei Holztreppen Meyer findest Du z.B. naturbelassene Stufen oder Treppenstufen in verschiedenen Farben lackiert.

Wie bekomme ich eine alte Holztreppe sauber?

Alte Holztreppen sind für viele Haus- und Wohnungsbesitzer Freude und Ärgernis zugleich. Einerseits bringen Sie meist einen antiken, originellen Charme mit sich und passen sich exzellent in die baulichen Gegebenheiten vor Ort ein. Andererseits kann sich auf Ihnen im Laufe der Jahre einiges an Staub und Dreck absetzten – ganz zu schweigen von abplatzendem Lack und abblätternder Farbe.

Um Deine alte Holztreppe wieder in ihrem vollen Glanz erstrahlen zu lassen, ist es daher wichtig, die Stiege regelmäßig zu reinigen. Damit Dein Putz-Projekt jedoch nicht nur von Erfolg gekrönt wird, sondern auch das Material keinen Schaden erleidet, haben die Treppen-Profis von Holzstufen Meyer die besten Tipps für die Reinigung Deiner Holztreppe für Dich zusammengestellt.

So reinigst Du Deine alte Holztreppe schonend von Dreck
Möchtest Du Deine alte Holztreppe nur einigen oder renovieren? Das ist die große Frage, wenn es darum geht, wie gründlich Du die in die Jahre gekommenen Stufen reinigen möchtest. Egal wofür Du Dich entscheidest, der erste Schritt wird immer sein, Deine Holztreppe  von Staub, Schmutz und Spinnweben zu befreien. Dafür kannst Du je nach Verschmutzungsgrad in zwei Etappen vorgehen: 

  1. Trockene Reinigung: Entferne den losen Schmutz mithilfe eines Besens, Mopps, Staubbesens oder Staubsaugers von den Treppenstufen.
  2. Nasse Reinigung: Eine nasse Reinigung solltest Du nur bei sehr hartnäckigen Verschmutzungen durchführen. Verwende dazu ein feuchtes Tuch und gib Acht, Pfützen oder feuchte Stellen direkt aufzunehmen, damit das Wasser nicht in das Holz einziehen kann.
Unser Profi-Tipp: Sand oder Erde solltest Du stets möglichst schnell von einer Holztreppe entfernen. Verteilen sich die feinen Körner auf den Stufen, wirken sie beim Betreten der Stufen wie Schleifpapier auf das Holz ein und können die Oberfläche beschädigen. Regelmäßiges Fegen ist daher ein Muss für eine schöne und gepflegte Treppe.

So reinigst Du Deine alte Holztreppe für eine Treppenrenovierung
Möchtest Du nach der oberflächlichen Putzaktion noch weitergehen, kannst Du die Oberfläche Deiner alten Holztreppe auch noch gründlicher reinigen und alte Beläge sowie Lack- oder Farbreste entfernen. 

  1. Grobe Beläge von Hand entfernen: Entferne Beläge auf den Treppenstufen wie Verkleidungen mit Laminat oder Teppich. Hartnäckigen Kleberesten kannst Du vorsichtig mit Hammer und Beitel zu Leibe rücken. Gib jedoch Acht, die Oberfläche nicht zu beschädigen.  
  2. Treppenstufen abschleifen: Anschließend kannst Du Farb- und Lackreste von der Holztreppe abschleifen. Verwende dazu einen Schwing- und einen Deltaschleifer und arbeite Dich in mehreren Schleifgängen von grobem Schleifpapier mit 24er-Körnung über 40er- und 80er- bis zum 120er-Papier vor.
  3. Alte Holztreppe neu behandeln: Ist die Oberfläche sauber und glatt geschliffen, kannst Du sie mit einem Lack oder Hartwachs Deiner Wahl frisch behandeln. Daraufhin kannst Du die Stufen entweder im natürlichen Holz-Look belassen oder z.B. mit Renovierungsstufen verkleiden.
Unser Profi-Tipp: Die Renovierung einer alten Holztreppe lohnt sich nur, wenn die Grundsubstanz der Stiege noch in Ordnung ist. Das heißt, das Material sollte noch einwandfrei und nicht von Schädlingen wie Holzwürmern befallen sein. Zudem sollten die Stufen sowie die Unterkonstruktion stabil und trittsicher sein. Wenn Du Dir nicht ganz sicher bist, ob Deine alte Treppe diese Anforderungen erfüllt, lasse am besten ein professionelles Gutachten von einem Treppenbauer erstellen.

Die Länge einer Treppenstufe ist wichtig, damit sich Deine Treppe bequem und sicher begehen lässt.  Wie lang eine Stufe jedoch sein soll, ist vor allem davon abhängig, auf welches Treppenstufen Maß Du Dich beziehst. Der Profi unterscheidet bei einer Treppe zwischen der Laufbreite (Länge) und der Auftrittsbreite (Tiefe). Beide Kennzahlen geben die Länge und Tiefe einer Treppenstufe an. Zudem gibt es sowohl für die Laufbreite wie auch für die Auftrittsbreite offizielle Richtwerte gemäß DIN 18065. 

Die ideale Laufbreite einer Treppe

Die Laufbreite Deiner Treppe bezeichnet die Breite einer Treppenstufe in der Querrichtung, von der linken bis zur rechten seitlichen Begrenzung. Die Treppe darf nicht zu schmal zu sein, damit Du sie sicher und bequem begehen kannst. 

Unser Profi-Tipp: Jede Etage muss über mindestens eine Treppe erreichbar sein, die gleichzeitig auch als Fluchtweg dient. Treppen dieser Art werden als „notwendige Treppen“ bezeichnet. Alle anderen Treppen gelten hingegen als „nicht notwendige Treppen“.

Die ideale Auftrittsbreite einer Treppenstufe

Der Begriff Auftrittsbreite ist in der Tat etwas irreführend, weil damit eigentlich die Tiefe einer Stufe gemeint ist. In dieser Dimension sollten Deine Stufen tief genug sein, damit Dein Fuß bequem auf dem Auftritt Platz hat. Sind sie allerdings zu tief, entsteht beim Besteigen der Treppe das Gefühl, „ins Leere zu treten“. Gemäß „Treppen-DIN“ 18065 sollten Deine Treppenstufen mindestens folgende Maße aufweisen:

Auftrittsbreite einer notwendigen Treppe: Zwischen 26 und 37 Zentimetern

Auftrittsbreite einer nicht notwendigen Treppe: Zwischen 21 und 37 Zentimetern

Du kannst die ideale Auftrittsbreite Deiner Treppenstufen mit einer einfachen Formel ausrechnen. Dazu ziehst Du von der durchschnittlichen Schrittlänge eines Erwachsenen – auch Schrittmaß genannt – von 63 Zentimetern die doppelte Stufenhöhe ab, um die passende Stufentiefe zu ermitteln. Wir haben das am Beispiel einer als ideal geltenden Höhe von 18 Zentimetern für Dich ausgerechnet:

Schrittmaß von 63 Zentimetern – 2 x Steigungshöhe von 18 Zentimetern = 27 Zentimeter

Die Auftrittsbreite von 27 Zentimetern liegt sowohl bei einer notwendigen wie auch bei einer nicht notwendigen Treppe innerhalb der Vorschriften gemäß DIN 18065.

Unser Lesetipp: In unserem Profi-Ratgeber Treppenstufen erfährst Du alles, was es über Treppen, Stufen, Maße und Materialien zu wissen gibt.

Die perfekten Treppenstufen sind nicht zu hoch und nicht zu niedrig, lassen sich sicher und vor allem bequem begehen. Dass dabei jedoch nicht nur die Höhe Deiner Stufen sondern auch die Tiefe eine Rolle spielt, ist nur den wenigsten Treppenbau-Neulingen bewusst.Aber wie misst Du die Tiefe einer Treppenstufe eigentlich und woran erkennst Du, ob sie tief genug ist? Wir haben Dir die Antworten auf die wichtigsten Fragen kurz und knackig zusammengefasst.

Wichtige Fachbegriffe rund um die Treppenstufe

Bevor wir tiefer in die Treppenstufen Maße einsteigen, wollen wir zunächst ein paar wichtige „Vokabeln“ rund um die Treppe klären. 

Folgende Fachbegriffe solltest Du kennen:

  • Trittstufe: waagerechter Teil einer Treppenstufe, der mit dem Fuß betreten wird
  • Setzstufe: senkrechter Teil einer geschlossenen Treppenstufe 
  • Steigungshöhe: Höhe einer Treppenstufe bzw. der Setzstufe bei geschlossenen Treppen
  • Laufbreite: Breite einer Treppe von einer seitlichen Begrenzung zur anderen
  • Auftrittsbreite: Tiefe der Trittstufe von der vorderen bis zur hinteren Kante oder Setzstufe
Unser Lesetipp: Viele weitere Infos rund um Stufen findest Du in unserem ausführlichen Ratgeber Treppenstufen.

Laufbreite vs. Auftrittsbreite gemäß DIN 18065

Suchst Du nach der richtigen Breite für Deine Trittstufen ist also die Frage, ob es sich um die Laufbreite (quer gemessen) oder die Auftrittsbreite (in die Tiefe gemessen) handelt. Beide Kennzahlen sind in Deutschland durch die DIN 18065, auch „Treppen-DIN“ genannt, geregelt.Die Richtlinie unterscheidet dabei zwischen zwei verschiedenen Treppenarten:

  • Baurechtlich notwendige Treppen befinden sich z.B. in Treppenhäusern oder verbinden Aufenthaltsräumen in Wohnungen. Sie müssen als Flucht- und Rettungswege nutzbar sein. 
  • Baurechtlich nicht notwendige Treppen führen hingegen in wenig genutzte Räume wie einen Keller oder sind zusätzlich zu einer notwendigen Treppe eingebaut.
 Je nachdem, um welche Treppe es sich bei Deinem Bauvorhaben handelt, sind bestimmte Spielräume für die Laufbreite und die Auftrittsbreite vorgesehen.

Im Gegensatz zur Auftrittsbreite, die sich genau innerhalb der gesteckten Grenzwerte befinden sollte, ist bei der Laufbreite nur ein Mindestmaß vorgegeben. 

Die optimale Auftrittsbreite einer Trittstufe berechnen

Während Du bei der querverlaufenden Breite (Länge) Deiner Trittstufe also relativ freie Wahl hast, sollte die Tiefe der Trittstufe genau berechnet werden. Dabei ist es wichtig, dass die Tiefe im richtigen Verhältnis zur Höhe Deiner Stufen steht. Der passende Wert lässt sich ganz einfach mit folgender Formel berechnen:

Schrittlänge eines Erwachsenen (63 Zentimetern) – 2 x Steigungshöhe = Auftrittsbreite

Würdest Du also beispielsweise eine Treppe mit 18 Zentimeter hohem Unterschied zwischen den Stufen-Auftritten planen (ein Wert der unter Treppen-Profis als ideale Steigungshöhe gilt), dann würde sich folgende Rechnung ergeben:

63 Zentimeter – 2 x 18 Zentimeter = 27 Zentimeter

Mit 27 Zentimeter tiefen Trittstufen würdest Du also auch gemäß DIN 18065 goldrichtig liegen!

Eine der wichtigsten Fragen bei der Planung Deiner Treppe ist, wie viele Stufen die neue Stiege haben soll. Möchtest Du mit der Treppe eine Etage überbrücken, könnte man denken, dass eine Vorgabe dafür existiert, wie viele Stufen pro Etage eingeplant werden müssen. Tatsächlich gibt es jedoch keine Vorschriften für die Stufenanzahl pro Stockwerk.Vielmehr ist die Anzahl der benötigten Treppenstufen davon abhängig, wie groß der zu überwindende Höhenunterschied ist und wie hoch die einzelnen Stufen sein sollen. Die Höhe zwischen den Stufen-Auftritten wiederum ist in der DIN 18065, der sogenannten „Treppen-DIN“ geregelt.

Der Zusammenhang zwischen Steigungshöhe und Stufenzahl

Bei der Planung einer neuen Treppe ist in den meisten Fällen zunächst nur bekannt, welcher Höhenunterschied mithilfe der Stiege überbrückt werden soll. Dieses Maß ist meistens mit Deiner Deckenhöhe + Deckenstärke identisch. Liegt Dir dieser Wert vor, kannst Du damit allein bereits ausrechnen, wie viele Stufen Deine Treppe haben soll und wie hoch die Stufen sein sollen. Dafür berechnen wir die Kennzahlen in zwei Schritten:

Berechnung der Stufenanzahl für die Etage

Um die Stufenanzahl zu berechnen teilen wir den Höhenunterschied bzw. in Zentimeter durch 18, was als ideales Maß für die Höhe einer Treppenstufe gilt. Wir zeigen Dir in diesem Beispiel eine Rechnung für eine durchschnittliche Deckenhöhe von 2,4 Metern + Deckenstärke von 40cm:

Höhenunterschied von 280 Zentimetern / 18 Zentimeter = 15,6 Stufen

Da es keine Drittel-Stufen gibt, müssen wir den Wert von 13,3 runden. Rundest Du ab, werden Deine Stufen etwas höher. Rundest Du auf, werden sie etwas flacher. Schauen wir im zweiten Schritt, welche Auswirkungen das auf die Steigungshöhe hat.

Berechnung der Höhe der Stufen
Die ideale Stufenhöhe von 18 Zentimetern kann nur dann eingehalten werden, wenn Du auf 2,4 Meter Geschosshöhe 13,3 Stufen installierst. Da das nicht möglich ist und wir das Ergebnis runden, müssen wir mithilfe der Stufenanzahl im zweiten Schritt die tatsächliche Höhe der Treppenstufen ausrechnen. Je nachdem, ob wir auf- oder abrunden, ergeben sich folgende Werte:

Höhenunterschied von 280 Zentimetern / 15 Stufen = 18,66 Zentimeter 

Höhenunterschied von 280 Zentimetern / 16 Stufen = 17,50 Zentimeter 

Du kannst also mithilfe des gerundeten Wertes beeinflussen, ob Du lieber 15 Stufen mit einer Steigungshöhe von 18,66 Zentimeter oder 16 Stufen mit einer Höhe von 17,50 Zentimetern montieren möchtest.Unser Profi-Tipp: Überprüfe zum Schluss, ob die Steigungshöhe mit den Angaben in der „Treppen-DIN“ übereinstimmt. Demnach sollten die Stufen „notwendiger Treppen“ zwischen 14 und 20 Zentimeter hoch sein. Die Stufen „nicht notwendiger Treppen“ sollten 14 bis 21 Zentimeter hoch sein. Mit unserer Beispielrechnung liegst Du also gut im Rennen!

Die Steigungshöhe ist ein entscheidendes Kriterium für die Planung, Sicherheit und bequeme Begehbarkeit einer Treppe. Gehst Du eine Treppe hoch, merkst Du schnell, ob die Steigungshöhe zu hoch oder zu flach geraten sind. Generell gilt: Je höher die Steigungshöhe, desto schneller überwindet die Treppe den Höhenunterschied, desto anstrengender ist jedoch auch der Aufstieg. Je flacher die Steigungshöhe desto leichter lässt sich die Treppe begehen, allerdings wird sie auch länger und nimmt mehr Platz ein.Wo liegt also die „goldene Mitte“? Und welche Bauvorschriften gibt es rund um die Steigungshöhe von Treppenstufen? 

Die Steigungshöhe einer Treppenstufe gemäß DIN 18065

Welche Steigungshöhe die richtige für Treppenstufen ist, ist wie viele andere Maße und Kennzahlen rund um die Treppe in der „Treppen-DIN“ 18065 geregelt. Dort wird je nach Einsatzort Deiner Treppen zwischen notwendigen und nicht notwendigen Treppen unterschieden:

  • Notwendige Treppe: Verbindet Aufenthaltsräume innerhalb von Wohnungen oder Häusern, erschließt Treppenhäuser oder Eingänge, muss als Fluchtweg dienen können
  • Nicht notwendige Treppe: Verbindet Lager- oder Nebenräume (z.B. Keller oder Dachboden), zusätzliche Treppe zu einer notwendigen Treppe
Die Steigungshöhe richtet sich nach der Kategorie Deiner Treppe und bietet immer einen gewissen Spielraum. So darf die Steigungshöhe einer notwendigen Treppe zwischen 14 und 19 Zentimetern einer nicht notwenigen Treppe hingegen zwischen 14 und 21 Zentimetern hoch sein.

Die Steigungshöhe mit einer Formel einfach berechnen

Die Steigungshöhe ist allerdings nicht nur von den Vorschriften der „Treppen-DIN“ abhängig, sondern auch von dem Höhenunterschied, den Deine Treppe überwinden soll und der Anzahl der geplanten Stufen. Die optimale Steigungshöhe für Deine Treppe kannst Du in zwei einfachen Schritten ausrechnen:

  1. Schritt: Stufenanzahl ausrechnen
Oftmals ist zu Beginn der Planung einer Treppe nur die Geschosshöhe bekannt. Um die Anzahl der benötigten Treppenstufen auszurechnen, teilen wir diese durch eine als ideal bekannte Stufenhöhe von 18 Zentimetern. Zum Beispiel:2

50 Zentimeter Geschosshöhe / 18 Zentimeter = 13,89 = 14 Stufen

  1. Schritt: Steigungshöhe bestimmen
Nachdem wir nun die korrekte Stufenanzahl kennen, teilen wir die Geschosshöhe erneut durch die im ersten Schritt errechnete Anzahl von Stufen. 

Zum Beispiel:250 Zentimeter Geschosshöhe / 14 Stufen = 17,86 ZentimeterDie ideale Steigungshöhe der 14 Stufen Deiner Treppe würde damit bei 17,86 Zentimeter liegen und im Rahmen der Bestimmungen der DIN 18065 liegen. 

Nicht nur die Steigungshöhe der Stufe ist entscheidendFür das sichere und bequeme Besteigen einer Treppe kommt es jedoch nicht nur auf die Steigungshöhe an. Das durchschnittliche Schrittmaß eines Erwachsenen beträgt 63 Zentimeter. Jedoch verkürzt es sich beim Hochsteigen um das doppelte der überwundenen Höhe. In unserem Beispiel würde es sich bei einer Steigungshöhe von 17,86 Zentimeter also um 35,72 Zentimeter auf 27,28 Zentimeter Länge verkürzen. Daher ist es wichtig, auch die passende Breite zur Steigungshöhe der Stufen einzuplanen. Mehr über die genauen Zusammenhänge und Formeln erfährst Du in unserem Ratgeber Treppenstufen Maß.

Bei der fachgerechten Planung einer Treppe gibt es verschiedene Kennzahlen zu beachten. Eine davon ist die Steigungshöhe der Treppenstufen. Doch während Dir wahrscheinlich klar ist, dass die Steigung der Stufen einer Treppe auf keinen Fall zu hoch sein dürfen, sollten sie ebenfalls nicht zu niedrig sein. Auch die Mindesthöhe einer Treppenstufe ist wichtig, um ein sicheres Begehen zu gewährleisten.Solltest Du schon jemals das Gefühl gehabt haben, auf einer Treppe „ins Leere zu treten“, hatte die Stiege vermutlich zu niedrige Stufen. Da es in diesem Fall leicht zum Stolpern oder Unfällen kommen kann, ist auch die Mindest-Steigungshöhe einer Stufe durch die Vorschriften der „Treppen-DIN“ 18065 geregelt.

Die Mindest-Steigungshöhe von Treppenstufen gemäß DIN 18065

Die DIN 18065 regelt die Maße verschiedener Treppen-Elemente für baurechtlich notwendige und baurechtlich nicht notwendige Treppen. Als notwendig werden alle Treppen angesehen, die eine neue Etage erschließen oder innerhalb einer Wohnung Aufenthaltsräume auf verschiedenen Etagen miteinander verbinden. Nicht notwendig sind hingegen zusätzliche Nebentreppen oder Treppen, die in Lagerräume wie auf den Dachboden oder in den Keller führen.Je nach Treppenart müssen die Stufen mindestens folgende Steigungshöhe haben:

  • Nicht notwendige Treppe: Mindestens 14, höchstens 21 Zentimeter
  • Notwendige Treppe: Mindestens 14, höchstens 20 Zentimeter

Allgemein gilt also: Die Steigungshöhe einer Stufe muss mindestens 14 Zentimeter hoch sein! Das heißt jedoch noch lange nicht, dass 14 Zentimeter auch in der Praxis die ideale Steigungshöhe für eine Treppenstufe ist. So sind z.B. niedrige Stufen für Kinder oder ältere Menschen häufig leichter zu bewältigen, während Erwachsene etwas höhere Steigungshöhen der Stufen bevorzugen. 

So berechnest Du die passende Steigungshöhe Deiner Treppenstufen

Welche Steigungshöhe für Deine Treppenstufen tatsächlich ideal ist, hängt letztendlich von der geplanten Stufenanzahl und dem zu überwindenden Höhenunterschied ab. Eine Steigungshöhe von 18 Zentimetern wird allgemein hin als ideales Maß für Treppenstufen wahrgenommen. Wichtig ist jedoch auch, dass alle Steigungshöhen Deiner Stufen einer Treppe gleich hoch sind. Daher solltest Du die Steigungshöhe immer individuell ausrechnen. Diese einfach Formel hilft Dir dabei:

Höhenunterschied zwischen den Etagen / Stufenanzahl = Steigungshöhe

Das heißt, wenn wir von einer Geschosshöhe von 2,50 Metern und 17 Stufen ausgehen, würde sich eine Stufenhöhe von 14,7 Zentimetern ergeben. Damit wären Deine Treppenstufen noch gerade so hoch genug, es wäre jedoch eine Überlegung wert, statt 17 nur 16 oder 15 Stufen einzusetzen.

Unser Profi-Tipp: Treppenbauer sprechen meist nicht von der Stufenhöhe sondern von der Steigungshöhe. Diese spielt auch bei geschlossenen Treppen eine Rolle, wenn es um die Höhe der Setzstufen geht. Da diese die hintere, senkrechte Begrenzung bilden, ist ihr Maß in der Regel gleich der Steigungshöhe. Mehr erfährst Du in unserem ausführlichen Ratgeber Setzstufe.

Bist Du auf die Holzstufe gekommen, können wir Dich schon einmal beglückwünschen, denn Du hast eine ausgezeichnete Wahl getroffen! Holz überzeugt durch folgende Eigenschaften:

  • Natürlicher und individueller Look durch charakteristische Maserung
  • Hohe Funktionalität durch Langlebigkeit und Robustheit je nach Holzart
  • Warmer und gemütlicher Stil für eine behagliche Wohnatmosphäre
  • Verbesserung des Raumklimas durch hygroskopische Eigenschaften
  • Umweltfreundlicher und schadstoffarmer Rohstoff wenn aus nachhaltiger Forstwirtschaft

Stellt sich nur die Frage, welcher der vielen verschiedenen Holzarten die richtige für Deine Treppenstufen ist?

Hartholz oder Weichholz für Deine Treppenstufen

Grundsätzlich lassen sich Holzarten nach ihrer Härte bzw. Dichte einteilen. Die sogenannte „Darrdichte“ gibt an, wie hoch die Dichte eines trockenen Holzes ist. Der Profi unterscheidet zwischen:

  • Weichholz: Bis zu einer Darrdichte von 550 kg/cm³ gelten Bäume als Weichhölzer. Sie wachsen relativ schnell und besitzen viele luftgefüllte Hohlräume zwischen den Fasern. Dadurch ist ihr Holz weicher, leichter zu bearbeiten, aber auch weniger gut belastbar als Hartholz.
  • Hartholz: Ab einer Darrdichte von mehr als 550 kg/cm³ gelten als Hartholz. Harthölzer wachsen langsamer, besitzen weniger luftgefüllte Hohlräume zwischen den Fasern und weisen deswegen eine besondere Härte und Belastbarkeit auf. Viele Laubbäume gehören zu den Harthölzern.

Unser Profi-Tipp: In der Regel sind Harthölzer besser für den Bau einer Treppe geeignet, da die Stufen tagtäglich viele Male begangen werden und sich so weniger schnell abnutzen oder beschädigt werden können. Vor allem im Alpenraum sind aber auch Treppen aus Weichhölzern wie Kiefer traditionell sehr beliebt.

Die beliebtesten Holzarten für Stufen in der Übersicht

Geschätzt gibt es weltweit rund 25.000 Holzarten, von denen jedoch nur etwa 600 bis 800 eine bedeutende Rolle in der Holzwirtschaft und Möbelproduktion spielen. 

Wir haben aus den zahlreichen Hölzern die beliebtesten Kandidaten für Treppen herausgesucht und möchten sie Dir im Kurzprofil vorstellen:

Kiefer: Besonders langlebig und einfach zu bearbeiten, witterungsbeständig, gelbrote Färbung, dunkelt stark nach, ausgeprägte Maserung, frisches Holz duftet stark nach Harz

Lärche: Formstabil und witterungsbeständig, im Außenbereich auch unbehandelt einsetzbar, mittelhartes Nadelholz, rotbraune Färbung mit prägnanter Maserung

Douglasie: Hohe Widerstandsfähigkeit und Lebensdauer, im Außenbereich auch unbehandelt einsetzbar, mittelhartes Nadelholz, gelbrote Färbung mit kontrastreicher Maserung

Laubhölzer:

Eiche: Hohe Robustheit, graubraune Färbung, gleichmäßige bis rustikale Maserung

Buche: Besondere Härte und Stabilität, nicht witterungsbeständig, helle gelbrote Färbung, gleichmäßige und dezente Maserung

Nussbaum: Besonders widerstandsfähig, dunkle Färbung mit violetten Nuancen, edler und eleganter Look

Tropenhölzer

Mahagoni: Berühmt für ihre besondere Härte und Widerstandsfähigkeit (auch für den Außenbereich geeignet), edler und eleganter Look, keine gute Umweltbilanz und daher aus Naturschutzgründen nicht zu empfehlen

Unser Fazit: Klassische und einheimische Laubhölzer wie Eiche und Buche oder edles Nussbaumholz sind perfekt für Holzstufen im Innenbereich geeignet. Nach unserer Empfehlung sind Treppenstufen aus Eiche jedoch nicht für den Außenbereich geeignet. Wir bei Holzstufen Meyer verarbeiten nur Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, um Deine Gesundheit und die Umwelt zu schonen. 

Trittstufen müssen, wie ihr Name es schon vermuten lässt, so einige Tritte aushalten. Daher heißt es bei der Planung Deiner Treppe: Augen auf bei der Materialwahl! Wir verraten Dir worauf Du achten musst und stellen Dir fünf schöne Holzarten für Trittstufen vor.Eine Trittstufe beschreibt den Teil einer Treppenstufe, der waagerecht verläuft und von Deinem Fuß betreten wird. Blockstufen einer offenen Treppe bestehen z.B. nur aus Trittstufen. Geschlossene Stufen hingegen werden an der hinteren Kante von senkrechten Setzstufen begrenzt.

Wichtige Kriterien für das optimale Holz für Trittstufen

Bevor wir uns die verschiedenen Holzarten für Trittstufen im Detail anschauen, wollen wir zunächst einen Blick auf die Kriterien werfen, welche ein optimales Holz für Trittstufen erfüllen sollte. Dazu gehören:

  • Robust und widerstandsfähig: Holz für Trittstufen sollte eine hohe Härte und Widerstandsfähigkeit aufweisen. Ideal sind Harthölzer mit einer Darrdichte von mehr als 550 kg / cm³, zu denen z.B. die meisten Laubbäume gehören. 
  • Schöne und individuelle Optik: Neben der Funktionalität ist auch die passende Optik wichtig für eine Treppe. Holzstufen sind wegen ihrer individuellen Maserung stets echte Unikate. Je nach Einrichtungsstil hast Du die Wahl zwischen verschiedenen Looks. Treppenstufen aus Buche wirken z.B. eher dezent und modern, während Nussbaum elegant aussieht.
  • Umweltschonend und nachhaltig: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und dann umweltfreundlich, wenn er aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Ist Dir der Schutz der Natur wichtig, solltest Du bei der Auswahl des Herstellers Deiner Trittstufen auf diesen Punkt achten und von Tropenhölzern lieber die Finger lassen.

Unser Spar-Tipp: Suchst Du nach günstigen und qualitativ hochwertigen Treppenstufen aus Holz? Im Online Shop von Holzstufen Meyer findest Du eine große Auswahl an Tritt-, Setz- und Renovierungsstufen. 

Planst Du den Einbau einer neuen Treppe oder möchtest Du Deine alte Stiege renovieren, sind die Stufen neben der tragenden Konstruktion und dem Einbau einer der wichtigsten Posten für Deine Kalkulation. Die Frage nach den Kosten für eine Treppenstufe lässt sich jedoch nicht mit einer Zahl beantworten.

Tatsächlich ist der Preis pro Stufe von verschiedenen Faktoren wie z.B. dem Material, den Treppenstufen Maßen, der Anfertigung und der Treppen-Form abhängig. In unserer Übersicht findest Du die durchschnittlichen Preise für Treppenstufen aus den gängigsten Materialien und Profi-Tipps für die Auswahl Deiner Stufen.

Preise für Treppenstufen aus verschiedenen Materialien

Treppen lassen sich aus den verschiedensten Materialien anfertigen. Je nachdem, für welchen Werkstoff Du Dich entscheidest, kann der Preis pro Stufe erheblich variieren. Diese Kosten werden z.B. für beliebte Stufenvarianten im Außen- oder Innenbereich fällig

Treppenstufen Innen:

Holz: 40 bis 150 Euro (je nach Holzart auch mehr)

Glas: 200 bis 300 Euro (je nach Format und Gestaltung)

Kunststoff: 30 bis 100 Euro (je nach Design und Format)

Treppenstufen außen:

Beton: 20 bis 200 Euro (je nach Format und Oberflächenbehandlung)

Metall: 15 bis 50 Euro (einfache Varianten für den Außenbereich)

Naturstein: 50 bis 300 Euro (je nach Gestein und Format)

Wie Du siehst sind die Preisspannen für Treppenstufen selbst ein und desselben Materials teilweise erheblich. Im Innenraum erweisen sich Holzstufen als eine nachhaltige und optisch ansprechende Alternative, welche Deinen Wohnräumen Gemütlichkeit verleiht und gleichzeitig das Raumklima verbessert. Im Außenbereich hingegen sind Betonstufen eine günstige und optisch kaum noch unterscheidbare Alternative zu Naturstein.So findest Du passende und günstige TreppenstufenDamit die Kosten für Deine Treppenstufen gut investiert sind, solltest Du bei der Auswahl neben dem Preis auch noch einige weitere Faktoren bedenken. Dazu gehören z.B.:

  • Materialbeständigkeit: Eine etwas teurere Treppenstufe rechtfertigt ihren Preis, wenn sie lange hält und Deine Treppe schmückt. Daher lohnt sich z.B. die Investition in Massivholz wie Eiche oder Buche. Materialien wie Glas oder Naturstein können hingegen empfindlich sein.
  • Look und Design: Die Treppenstufen Deiner Wahl sollten zu Deinem Einrichtungsstil passen und Dir auch optisch Freude bereiten. Magst Du es elegant, könnten z.B. Holzstufen aus Nussbaum gut zu Dir passen. Magst Du es lieber modern, ist Glas vielleicht eine gute Option.
  • Funktionalität: Da eine Treppe jeden Tag vielfach genutzt wird und eventuell sogar bestimmten Sicherheitsbestimmungen entsprechen muss, spielt auch die Funktionalität eine wichtige Rolle. Feuerschutztreppen werden daher meist aus Metall gefertigt, Beton bewährt sich im Garten und Holzstufen sind eine beliebte Alternative im Wohnbereich. 

Unser Profi-Tipp: Möchtest Du beim Einkauf der Treppenstufen Deiner Wahl bares Geld sparen, kannst Du online mit wenigen Klicks verschiedene Anbieter und Preise bequem vergleichen. Viele Online-Shops, wie z.B. Holzstufen Meyer, bieten maßgefertigte Treppenstufen in den verschiedensten Materialien, Looks und Design in hervorragender Handwerks-Qualität an.

Eine schöne Holztreppe ist ein echter Blickfang für Dein zuhause und sorgt zudem für eine angenehme und gemütliche Wohnatmosphäre. Bist Du auf der Suche nach Treppenstufen aus Holz ist aber eines nicht außer Acht zu lassen: Der Preis! Leider lässt sich die Frage nach den Kosten für eine Treppenstufe aus Holz nicht pauschal beantworten, da je nach Holzart und Verarbeitung unterschiedlichste Preise möglich sind. Wir erklären Dir, worauf Du achten musst.

Verschiedene Holzstufen im Preisvergleich

Die Preise für Treppenstufen aus massivem Echtholz können zwischen 40 und 150 Euro oder mehr rangieren. Dabei kommen folgende Kostenfaktoren zum Tragen:

  • Je aufwändiger die Konstruktion Deiner Treppe (z.B. gewendelte oder freitragende Treppe), desto teurer sind in der Regel auch die Treppenstufen. 
  • Je größer und stärker Deine Treppenstufen sind, desto mehr Material wird verarbeitet und desto höher steigt der Preis.
  • Die Maßanfertigung von Treppenstufen ist echte Handwerksarbeit und schlägt sich ebenfalls in höheren Kosten nieder.

Ein kurzer Überblick: 

Buche: ca. 75 bis 90 Euro pro Stufe

Eiche: ca. 130 bis 150 Euro pro Stufe

Ahorn: ca. 120 bis 140 Euro pro Stufe

Lärche: ca. 90 bis 100 Euro pro Stufe

Kiefer: ca. 80 bis 90 Euro pro Stufe

Nussbaum: ca.130 bis 160 Euro pro Stufe

Mahagoni: ca. 110 bis 150 Euro pro Stufe

So findest Du das richtige Holz für Deine TreppenstufenAllerdings solltest Du die Entscheidung für das Material Deiner Treppenstufen nicht nur vom Preis anhängig machen – schließlich ist eine Treppe eine Investition in die Zukunft, an der Du lange Freude haben möchtest! Daher solltest Du auch folgende Punkte beachten:

  • Der passende Look: Welches Holz passt zu Deiner Einrichtung? Treppenstufen aus Eiche sind eher rustikal, während Buche dezent und modern wirkt.
  • Eine hohe Widerstandsfähigkeit: Treppenstufen müssen viel aushalten, setzte deswegen auf ein belastbares Holz wie z.B. Eiche, Buche oder Nussbaum.
  • Treppenstufen für draußen & drinnen: Möchtest Du die Treppenstufen außen einsetzen, sollte das Holz wetterbeständig sein, wie z.B. Lärche.
  • Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft: Holz ist ein nachhaltiger Rohstoff, wenn er aus umweltschonender Forstwirtschaft stammt. Auf Tropenhölzer wie Mahagoni solltest Du daher der Natur zuliebe verzichten.
Treppenstufen aus Holz einfach online kaufenBist Du auf der Suche nach günstigen und qualitativ hochwertigen Treppenstufen aus Holz, so wirst Du garantiert online fündig. Online-Shops für Treppenstufen sind nicht nur rund um die Uhr geöffnet, Du kannst auch mit wenigen Klicks verschiedene Anbieter und Preise vergleichen sowie von einer großen Auswahl unterschiedlicher Stufen profitieren.

Bei Holzstufen Meyer fertigen wir Deine neuen Treppenstufen sogar ganz nach Deinen Vorstellungen individuell und auf Maß an. So einfach kaufst Du Holzstufen in unserem Online-Shop:

  1. Navigiere auf die Produktseite der Treppenstufen aus Holz Deiner Wahl
  2. Konfiguriere das gewünschte Design und die individuellen Maße mithilfe des praktischen Online-Konfigurators
  3. Lege die gewünschte Anzahl an Holzstufen in den Warenkorb
  4. Geh zur Kasse und wähle eine von zahlreichen Zahlungsarten (PayPal, GPay, shopPay, Kreditkarte, Rechnung, Sofortüberweisung)
  5. Schließe den Kauf ab und freue Dich auf die Lieferung Deiner maßgefertigten Holzstufen innerhalb weniger Werktage

Eine Holztreppe ist schön, keine Frage. Das natürliche Material ist nicht nur ein echter Blickfang, es ist auch nachhaltig und verbessert sogar das Raumklima in Deinen Wohnräumen. Trotzdem steht Holz oft in dem Ruf, teurer als viele andere Materialien zu sein. Doch ist das wirklich gerechtfertigt?

Kurz gesagt: Den einen Preis für Holzstufen gibt es nicht. Tatsächlich sind die Kosten für Treppenstufen aus Holz von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Träumst Du auch von einer neuen Treppe aus Holz und möchtest Dein Budget kalkulieren, bist Du hier genau richtig. Wir geben Dir einen Überblick, worauf Du bei der Auswahl und dem Kauf Deiner Holzstufen achten solltest.

Diese Faktoren bestimmen den Preis Deiner Holzstufen

Der Preis für Holzstufen liegt im Durchschnitt je nach Anbieter, Holzart und Ausfertigung zwischen 40 und 150 Euro. Besonders kunstvoll gefertigte Stufen oder Holzstufen aus seltenen und exotischen Hölzern können auch teurer zu Buche schlagen. Welcher Preis für Treppenstufen gerechtfertigt ist, hängt unter anderem von folgenden Kriterien ab:

  • Holzart: Je nachdem, aus welchem Holz Deine neuen Stufen gemacht sind, kann der Preis erheblich variieren. Generell sind Nadelhölzer oder Buche oft günstiger, während Eiche oder Ahorn im mittleren Preissegment angesiedelt sind. Edle Hölzer wie Nussbaum oder tropische Hölzer wie Mahagoni sind hingegen teurer. 
  • Herkunft: Holz gilt als nachhaltiges Material – wenn es umweltschonend angebaut und geschlagen wird! Stufen aus Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft sind zwar meistens etwas teurer, allerdings trägst Du mit der kleinen Mehrausgabe zum Wohle der Umwelt und zum Schutz unserer Wälder bei.  
  • Treppenstufen Maße: Auch bei Holzstufen gilt – je größer die Stufe, desto teurer. Das gilt nicht nur für die Flächenmaße der Treppenstufen (Breite und Tiefe) sondern auch für die Stärke der Stufe. Dickere Holzstufen brauchen mehr Material, was sich selbstverständlich auch im Preis niederschlägt.
  • Herstellung: Auch die eigentliche Herstellung der Holzstufen fließt in den Preis ein. Maßgefertigte Treppenstufen aus einem Handwerksbetrieb sind teurer, als Treppenstufen vom Fließband. Oft lohnt sich die Investition in Maßarbeit, damit Deine neue Treppe sich wie angegossen in Deine Wohnräume einpasst.
Günstige Holzstufen von hoher Qualität kaufenBeim Kauf von Holzstufen auf den Preis zu achten ist wichtig und richtig. Jedoch solltest Du bei der Investition in eine Treppe die Qualität nicht außer Acht lassen. Nur so kannst Du sichergehen, dass Deine Stufen sicher begehbar sind und Du lange Freude an Deiner Treppe haben wirst.Günstige Qualitätsstufen findest z.B. im Internet in einem Online-Shop wie Holzstufen Meyer. Der Online-Kauf bietet Dir folgende Vorteile:
  • Große Auswahl an Holzstufen
  • Einfach Preise und Anbieter vergleichen
  • Rund um die Uhr & 365 Tage im Jahr geöffnet
  • Je nach Anbieter Maßanfertigung möglich
  • Gezielte Auswahl von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft
Unser Lesetipp: Alles Wissenswerte rund um Treppenstufen aus Holz kannst Du in unserem Ratgeber Holzstufen nachlesen.

Neben der klassischen Holztreppe ist bei vielen Hausbesitzern auch die Betontreppe immer gefragter. Obwohl Beton als Material für Treppen lange Zeit ausschließlich im Außenbereich eingesetzt wurde, erfreut es sich heutzutage auch in Wohnräumen zunehmender Beliebtheit. Obwohl Treppen aus Holz als natürliches, warmes und nachhaltiges Material für viele immer noch die erste Wahl sind, hat auch eine Betontreppe einige überzeugende Vorteile zu bieten:

  • Besonders langlebig, hält bis zu 50 oder 60 Jahre
  • Hohe Rutschsicherheit im Innen- wie im Außenbereich
  • Sehr vielseitig, individueller Treppenbelag wählbar

Die Kosten für eine Betontreppe lassen sich jedoch kaum genau voraussagen, weil sie von verschiedenen Faktoren abhängig sind. Dazu gehört z.B. ob Du die Stufe innen oder außen einsetzen möchtest, ob Du sie als Fertigteil kaufen oder vor Ort gießen lassen möchtest. Generell gilt für eine Betontreppe genauso wie für alle Treppen: Je aufwändiger, desto teurer! Schauen wir uns deswegen Preisbeispiele für Betontreppen im Innen- und Außenbereich im Detail an.

Die Kosten für eine Betontreppe im Außenbereich

Suchst Du nach einer Betontreppe für eine Treppe im Außenbereich, sind die Kosten zumeist geringer als für eine Innentreppe. Das liegt vor allem daran, dass die Treppen einfacher konstruiert sind und damit auch die Kosten pro Treppe niedriger ausfallen. Entscheidend sind jedoch auch hier die Maße der einzelnen Betontreppen, die Bearbeitung oder Veredelung und ob Du auf Fertigteile oder eine Maßanfertigung setzt:

  • Fertige Betontreppe je nach Maß und Verarbeitung circa 40 bis 150 Euro
  • Gegossene Betontreppe circa 200 Euro je Quadratmeter (inklusive Material und Einschalung)
Bei einer gegossenen Betontreppe wird direkt die gesamte Treppe angefertigt. 

Die Kosten für eine Betontreppe im Innenbereich

Soll die Betontreppe im Innenbereich eingesetzt werden, gewinnt Dein Treppen-Projekt an Komplexität und fällt zumeist teurer aus. Der Grund dafür ist, dass Innentreppen eine aufwändigere Konstruktion haben und meist länger sind als Außentreppen. Zudem wirst Du im Innenbereich stets die gesamte Betontreppe konstruieren, keine einzelnen Stufen. Je nachdem, ob Du dabei auf eine Fertigtreppe oder Maßarbeit setzt, können folgende Kosten auf Dich zukommen:

  • Fertigbetontreppe inklusive Montage 1.500 bis 2.000 Euro sowie aufwärts
  • Individuell gegossene Betontreppe inklusive Montage individuell nach Kostenvoranschlag
Ausschlaggebend für die genauen Kosten sind z.B. die Treppenform (einfach gerade oder gewendelt), die Stufenmaße oder der gewünschte Belag der Betontreppe. Da Fertigtreppen zudem meist genormte Maße haben, solltest Du stets prüfen lassen, ob Deine Wohnräume für derartige Konstruktionen geeignet sind. Besonders in Altbauten mit nicht genormter Deckenhöhe ist es oft ratsam, auf eine maßangefertigte, vor Ort gegossene Betontreppe zu setzen.

Eine Treppenstufe ist nicht einfach nur eine Treppenstufe. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, bestehen Stufen aus verschiedenen Elementen. Die beiden wichtigsten Komponenten sind:

  • Trittstufe: Die Trittstufe ist der waagerechte Teil einer Treppenstufe. Wie es ihr Name schon verrät, setzt Du Deinen „Tritt“ also Deinen Fuß auf diesen Teil der Stufe. 
  • Setzstufe: Die Setzstufe ist der senkrechte Teil einer Treppenstufe. Damit schließt sie den Abstand zwischen den Stufen und bestimmt deren Höhe. Außerdem hat sie eine stabilisierende Funktion, sodass die Trittstufe nicht ganz so stark sein muss, wie eine Blockstufe.

Die große Frage für Dich ist: Möchtest Du auf eine luftige, offene Treppe setzen oder ziehst Du eine geschlossene Treppe mit Setzstufen vor? Diese wirkt zwar etwas mächtiger, bietet aber einen großen Sicherheitsvorteil, weil nichts durch die Stufen hindurchfallen kann. Besonders Familien mit kleinen Kindern werden diesen Vorzug zu schätzen wissen. Zudem kannst Du den Raum unter einer geschlossenen Treppe als Schrank oder Abstellraum nutzen.

Eine offene Treppe ohne Setzstufen hat jedoch auch einige Vorteile zu bieten. Neben den scheinbar schwebenden Stufen sind Treppen dieser Art auch meist leichter zu reinigen. Allerdings ist es oft schwierig, eine offene Treppe nach dem Einbau mit Setzstufen auszustatten. Daher solltest Du Dir bereits in der Planungsphase genau überlegen, welche Treppenstufen zu Dir passen.

Tritt- und Setzstufen berechnen wie ein Profi

Planst Du den Bau einer neuen Treppe, solltest Du die Maße von Tritt- und Setzstufen genau berechnen. Bei geraden, einfachen Treppen helfen Dir dabei folgende Formeln weiter:

  • Die Höhe der Setzstufen oder die Steigungshöhe berechnen
Geschosshöhe (Zentimeter) / Anzahl der Stufen = Steigungshöhe (Zentimeter)
  • Die Tiefe der Stufen oder die Auftrittsbreite berechnen
63 Zentimeter (Schrittmaß) / (2 x Steigungshöhe (Zentimeter)) = Auftrittsbreite (Zentimeter)

Die Länge der Treppenstufen von notwendigen Treppen in Gebäuden mit ein oder zwei Wohnungen sollte gemäß der gesetzlichen Richtlinie „Treppen-DIN“ 18065 übrigens mindestens 80 Zentimeter betragen. Noch bequemer sind Treppen mit einer Breite von 90 bis 100 Zentimetern, sodass Du auch Möbel oder andere sperrige Gegenstände bequem auf Deiner Treppe transportieren kannst. 

Was sind Setzstufen bei Treppen?Bist Du gerade mit dem Bau oder der Renovierung Deines Hauses oder Deiner Wohnung beschäftigt, ist die Treppe mit Sicherheit ein wichtiger Bestandteil Deiner Planungen. Doch bei der Konzeptionierung Deiner Treppe wirst Du über einige Begriffe stolpern, die Du für die Planung der neuen Stiege kennen solltest.Dazu gehören auch die Setzstufen. Denn eine Treppenstufe ist je nach Form der Treppe mehr als nur eine einfache Stufe. Wir erklären Dir genau, was Du wissen musst.Die verschiedenen Teile der Treppenstufen einfach erklärtEs gibt verschiedene Arten von Treppenstufen, die bei unterschiedlichen Treppenformen eingesetzt werden. Offene Treppen bestehen aus sogenannten Blockstufen, die in einem Stück gefertigt sind. Die Stufen geschlossener Treppen umfassen zwei verschiedene Stufenteile:

  • Trittstufen: Der waagerechte Auftritt der Treppenstufe, den Du mit Deinem Fuß betrittst
  • Setzstufen: Der senkrechte Teil der Treppenstufe, welche die Stufe nach hinten schließt

Setzstufen nehmen in der Treppe verschiedene Funktionen ein. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Höhere Sicherheit für Kinder und Haustiere durch geschlossene Treppenstufen
  • Mehr Sauberkeit weil Staub und Dreck nicht durch die Stufen hindurchfallen können
  • Unter der Treppe entsteht durch geschlossene Stufen zusätzlicher Stauraum 
  • Bessere Stabilität der Konstruktion der Stufen durch senkrechte Stützung 


Unser Lesetipp: Möchtest Du noch mehr über Setzstufen wissen? Alle wichtigen Infos und Profi-Tipps findest Du in unserem Ratgeber „Setzstufe“.

Darauf solltest Du beim Kaufen Deiner Setzstufen achten

Haben Dich die Vorteile von Setzstufen überzeugt und Du möchtest auf eine geschlossene Treppe für Deine Wohnräume setzen? Dann haben wir die besten Tipps unserer Treppen-Profis für den Kauf deiner Setzstufen für Dich:

1. Berechne die Maße Deiner Setzstufen ganz genau aus!

Die Setzstufen bestimmen durch ihre Funktion als senkrechtes Element auch die Höhe der Stufen bzw. die Steigungshöhe. Eine korrekte Berechnung der idealen Steigungshöhe ist wiederum wichtig für die Passgenauigkeit und Sicherheit Deiner Treppe. Sie sollte gemäß „Treppen-DIN“ 18065 mindestens 14 und maximal 19 bis 21 Zentimeter betragen. Die Höhe der Setzstufen lässt sich ganz einfach mit folgender Formel berechnen:

Geschosshöhe in Zentimeter / Anzahl der Stufen = Steigungshöhe in Zentimeter

2. Wähle das Material Deiner Setzstufen sorgfältig aus!

In der Regel bestehen die Setzstufen aus dem gleichen Material wie die Trittstufen, um Deiner Treppe einen gleichmäßigen Look zu verleihen. Allerdings kannst Du auch ein anderes Material oder eine andere Farbe nehmen, um spannende optische Akzente zu setzen. Dazu lassen sich beispielsweise Trittstufen aus Holz mit Setzstufen aus Glas oder Holzstufen in verschiedenen Lackierungen kombinieren.

3. Vergleiche die Preise und Angebote für Setzstufen online!Möchtest Du die Preise von Setzstufen verschiedener Hersteller und Materialien vergleichen, kommst Du im Internet viel schneller auf Deine Kosten als beim Besuch im Baumarkt. Online-Shops wie Holzstufen Meyer haben sich auf Treppenstufen spezialisiert – so kannst Du Dir mit wenigen Klicks einen Überblick verschaffen.

4. Bestelle Deine Setzstufen individuell maßgefertigt!

Damit Deine Treppe später „wie angegossen passt“ solltest Du beim Kauf der Treppenstufen auf eine Maßanfertigung setzen. Dass Qualität nicht teuer sein muss, zeigt Dir das umfangreiche Angebot maßgefertigter Holzstufen im Internet. Bei Holzstufen Meyer kannst Du die exakten Maße z.B. einfach über einen Online-Konfigurator einstellen.

5. Lasse Dir Deine Setzstufen bequem bis vor die Haustür liefern!

Ein weiterer Vorteil an der Online-Bestellung Deiner Setzstufen ist, dass Du Dich nicht um den Transport der Bauteile für Deine Treppe kümmern musst. Viele Hersteller organisieren den Versand für Dich und verschicken die Lieferung ab einem Mindestbestellwert auch oft kostenlos.

Wie verlegt man Blockstufen?

Blockstufen sind der Klassiker für die Konstruktion einer Außentreppe. Ob in Deinem Eingangsbereich, rund um Deine Terrasse oder in Deinem Garten – wenn es einen Höhenunterschied zu überwinden gilt, sind Blockstufen stets eine solide Wahl. Doch so einfach es auch aussehen mag, eine Treppe zu bauen – wie verlegt man Blockstufen eigentlich?Die Treppen-Profis von Holzstufen Meyer erklären Dir, wie Du in drei einfachen Schritten selbst Blockstufen zu einer Treppe verlegen kannst.

Schritt 1: Plane Deine Blockstufen-Treppe!

Bevor Du an die Konstruktion der Treppe und das Verlegen Deiner Blockstufen gehen kannst, solltest Du Deine neue Treppe sorgfältig planen. Dazu gilt es zunächst den Höhenunterschied, den es zu überwinden gilt, auszumessen und die Stufenanzahl zu berechnen:

Höhenunterschied (in Zentimeter) / Stufenhöhe (z.B. 17 Zentimeter) = Stufenanzahl

Außerdem kannst Du Dich nun zwischen verschiedenen Materialien für Deine Blockstufen entscheiden. Beliebt sind z.B.:

  • Beton: Günstig, witterungsresistent und beständig, in verschiedenen Looks erhältlich, kann jedoch auch künstlich wirken
  • Naturstein: Witterungsbeständig und resistent gegen Abnutzung, je nach Material in verschiedenen Maserungen und Farbschattierungen erhältlich
  • Kunststein: Günstige Alternative zu Naturstein, nutzt sich jedoch wesentlich schneller ab und wirkt oft künstlich


Unser Tipp:
Nicht nur Stein und Beton, auch Holz macht im Außenbereich eine gute Figur! Dafür solltest Du allerdings auf witterungsbeständige Holzsorten, wie z.B. Eiche setzen. Stufen aus Eichenholz enthalten von Natur aus einen hohen Anteil an Gerbstoffen, sodass Du Sie sogar unbehandelt an der frischen Luft einsetzen kannst.

Schritt 2: Lege ein frostsicheres Fundament!

Stabilität und Sicherheit sind das A und O für den Bau einer Treppe im Außenbereich. Deswegen solltest Du Deine Blockstufen nur auf einem frostsicheren Fundament verlegen:

  • Entferne den lockeren Mutterboden in dem Bereich, den Deine Treppe später einnehmen soll, etwa 50 bis 80 Zentimeter tief.
  • Ist der Unterboden im richtigen Winkel freigelegt, kannst Du das Erdreich verdichten.
  • Bringe anschließend eine Frostschutzschicht aus Kies oder Sand in einer Höhe von 20 Zentimetern auf.
  • Errichte nun eine Schalung aus Brettern, welche der Stufenhöhe und dem Steigungsverhältnis entspricht, welche Du geplant hast.
  • In die Schalung kannst Du anschließend ein Bett aus Estrich- oder Magerbeton in einer Höhe von 20 Zentimetern gießen. 


Schritt 3: Verlege Deine Blockstufen! 

Im letzten Schritt kannst Du Deine Blockstufen nun endlich verlegen: 

  • Streiche auf das Fundament zwei Zentimeter hoch Klebemörtel auf, der für das Material Deiner Blockstufen geeignet ist.
  • Platziere die Blockstufen auf dem Mörtel und achte dabei darauf, dass sich die Stufen mindestens zwei Zentimeter überlappen.
  • Zwischen den Blockstufen solltest Du Platz für eine Lagerfuge von 5 bis 10 Millimetern lassen.
  • Die Stufen sollten ein Gefälle von etwa 5 Millimeter haben, damit Regenwasser abfließen kann. 

Blockstufen selbst verlegen oder einen Profi beauftragen?

Auch wenn das Blockstufen verlegen in drei einfachen Schritten erledigt ist, ist die Arbeit selbst körperlich anstrengend und verlangt einiges an handwerklichem Know-how. Daher solltest Du Dir gut überlegen, ob Du Dich selbst ans Werk machen, oder einen Profi beauftragen möchtest.

Zudem stellen die Landesbauverordnungen an bestimmte Außentreppen, wie z.B. im Eingangsbereich, bestimmte Anforderungen, bei denen Dir ein Profi besser unter die Arme greifen kann. Außerdem solltest Du gemeinsam mit dem Bauamt Deiner Gemeinde vor dem Blockstufen verlegen prüfen, ob Deine Außentreppe eine Baugenehmigung benötigt. 

Wie viel Beton unter Blockstufe?

Rund um Dein Haus sind an den verschiedensten Stellen Treppen gefragt. Ob es um den Aufgang zur Eingangstür, eine Treppe in den Keller oder das Überwinden eines Höhenunterschieds im Gelände in Deinem Garten geht. Im Außenbereich sind robuste Blockstufen als Treppe besonders beliebt. Doch spätestens beim Verlegen der Blockstufen zeigt sich, dass die Arbeit körperlich anspruchsvoll ist und einiges an handwerklichen Fähigkeiten erfordert. 

Wenn Du Dich trotzdem am Eigenbau Deiner Außentreppe versuchen möchtest, erfährst Du hier, wie viel Beton unter Blockstufen gehört und was Du ansonsten noch beachten solltest.

Unser Profi-Tipp: Überprüfe vor dem Baubeginn Deiner Außentreppe stets genau, ob Dein Treppen-Projekt genehmigungspflichtig ist! 

So gelten z.B. strenge Bauvorschriften für Treppen, die öffentlich zugänglich sind oder als Fluchtwege dienen. Doch auch Gartentreppen dürfen beispielsweise Nachbarn nicht beeinträchtigen. Frage am besten beim Bauamt Deiner Gemeinde nach und lassen den Bau vor Beginn prüfen.

Das fachgerechte Verlegen von Blockstufen 

Hast Du Dich für den Bau einer Treppe aus Blockstufen im Außenbereich entschieden und alle Formalitäten und Vorschriften geprüft, kannst es auch schon losgehen. Allerdings ist es nicht nur wichtig zu wissen, wie viel Beton unter eine Blockstufe gehört. Viel mehr solltest Du alle Arbeitsschritte detailliert planen und durchführen:

1. Treppen planen und berechnen

Zunächst solltest Du festlegen, wie viele Blockstufen Deine Treppe haben soll. Dazu teilst Du den zu überwindenden Höhenunterschied (z.B. 100 Zentimeter) durch die ideale Höhe der Stufen (z.B. 17 Zentimeter). Daraus ergibt sich die Stufenanzahl (z.B. 5,88 bzw. 6 Stufen).

2. Blockstufen auswählen

Blockstufen können aus verschiedenen Materialien bestehen. Im Außenbereich sind vor allem Beton, Kunst- oder Naturstein beliebt:

Übrigens: Nicht nur Beton und Stein überzeugen im Außenbereich. Auch Holzstufen aus Eiche können – sogar unbehandelt – draußen eingesetzt werden, da sie von Natur aus einen hohen Gerbsäureanteil enthalten. Dieser schützt das Holz vor Witterungseinflüssen und Schädlingen.

3. Frostsicheres Fundament anlegen

Da Deine Blockstufen im Außenbereich den Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, ist ein frostsicheres Fundament eine notwendige Voraussetzung für eine langlebige und sichere Treppe. Dazu bringst Du im Bereich der geplanten Treppe eine 20 Zentimeter hohe Schicht aus Kies auf, die Du gut verdichten solltest. Darauf folgt eine ebenfalls 20 Zentimeter hohe Schicht aus Mager- oder Estrichbeton.

4. Blockstufen setzen

Hast Du alles vorbereitet kannst Du den Klebemörtel ein bis zwei Zentimeter dick aufbringen und die Blockstufen setzen. Dabei solltest Du auf folgende Punkte achten:

  • Blockstufen sollten sich mindestens 2 Zentimeter weit überlappen
  • Zwischen den Blockstufen Lagerfuge von 5 bis 10 Millimeter einhalten
  • Blockstufe mit leichtem Gefälle von ca. 5 Millimeter setzen 
Unser Profi-Tipp: Blockstufen lassen sich in einigen Fällen auch als Trockenbau ohne Beton verlegen. Das ist meistens jedoch nur sinnvoll, wenn die Treppe in das Erdreich gebaut wird und nicht künstlich aufgeschüttet werden muss. Um sicherzugehen, dass Deine gewünschte Konstruktion sicher und frostresistent ist, halte am besten mit einem Profi Rücksprache.

Welches Material für Setzstufen?

Setzstufen oder offene Treppe? Das ist die Frage, die sich viele Haus- oder Wohnungsbesitzer stellen müssen, wenn es um den Einbau einer neuen oder die Renovierung einer alten Treppe geht. Auch wenn offene Treppen heutzutage immer beliebter werden, haben auch Setzstufen für geschlossene Treppenstufen nach wie vor einige Vorteile zu bieten:

  • Höhere Stabilität der Trittstufen durch zusätzliche Verstärkung
  • Einfacher zu reinigen, da Staub und Dreck nicht durch die Stufen fallen
  • Höhere Sicherheit für Kinder, Haustiere oder ältere Menschen
  • Geschlossener Raum unter der Treppe kann als Stauraum genutzt werden

Überzeugen Dich diese Vorteile und Du möchtest Deine Treppe auch mit Setzstufen ausstatten? Dann steht als nächstes die Entscheidung für das passende Material Deiner Stufen an. Die Treppen-Profis von Holzstufen Meyer stellen Dir verschiedene Möglichkeiten vor.

Verschiedene Materialien für Setzstufen im Fokus

Klassischerweise wird beim Neubau einer Treppe für Setzstufen das gleiche Material wie für die dazugehörigen Trittstufen eingesetzt. Dadurch ergibt sich an der Treppe eine ebenmäßige Optik und beide Stufenteile lassen sich häufig direkt im Set kaufen. Du hast allerdings auch die Möglichkeit ein anderes Material für Deine Setzstufen zu wählen und damit z.B. ein optisches Highlight zu setzen. Auf diese Option kannst Du sowohl beim Neubau Deiner Treppe setzen, interessant ist sie aber vor allem bei der Renovierung oder nachträglichen Schließung einer Treppe.Folgende Materialien sind für Setzstufen besonders beliebt:

  • Holz

Das natürliche Material ist nicht nur nachhaltig, sondern auch besonders langlebig und robust. Jede Holzart weist eine individuelle Maserung und Färbung auf, sodass Setzstufen aus Holz in den verschiedensten Looks erhältlich sind. Besonders Setzstufen aus Harthölzern wie Nussbaum, Eiche oder Buche werten Deine Treppe nicht nur optisch auf, sondern halten auch vielen Fußtritten stand.

  • Metall

Metall wird als Material für Treppenstufen meist im Außenbereich oder im Industriebereich eingesetzt. Dort überzeugt es vor allem mit seiner Langlebigkeit und Feuerfestigkeit. Doch auch im Wohnbereich wird Metall immer beliebter. Möchtest Du z.B. Setzstufen in einer offenen Treppe mit Trittstufen aus Holz nachrüsten, kann durch die Kombination der beiden Materialien ein reizvoller optischer Kontrast entstehen.

  • Laminat

Laminat ist vor allem als preiswerte Alternative zu Holz bekannt. Im Bereich der Treppe wird der Werkstoff vor allem bei der Renovierung von Treppenstufen eingesetzt. Da er einfach zuzuschneiden ist, können damit auch Heimwerker Ihre Treppe ohne großen Aufwand neu verkleiden. 

Unser Tipp: Ähnlich einfach zu handhaben sind Renovierungsstufen aus Holz, die zudem eine schönere und natürlichere Optik aufweisen. 

  • Glas

Möchtest Du von den Vorteilen einer geschlossenen Treppe profitieren aber die Optik einer offenen Treppe beibehalten, sind Setzstufen aus Glas eventuell eine gute Wahl für Dich. Die Treppe wirkt so insgesamt heller und luftiger, als bei Setzstufen aus einem blickdichten Material. Das einzige Manko ist jedoch, dass Setzstufen aus Glas im Gegensatz zu anderen Materialien häufig relativ teuer sind.

  • Stein oder Beton

Massive Materialien wie Stein oder Beton werden vor allem für Setzstufen im Außenbereich z.B. im Garten, am Hauseingang oder für Kellertreppen eingesetzt. Doch auch in Innenräumen werden gegossene Betontreppen immer beliebter. Diese lassen sich nach der Konstruktion mit Tritt- und Setzstufen in der verschiedensten Materialien verkleiden.Unser Lesetipp: Möchtest Du noch mehr über Setzstufen, ihre Berechnung und die besten Tipps von unseren Profis erfahren? Dann empfehlen wir Dir unseren ausführlichen Ratgeber „Setzstufe“.

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  • Als aller Erstes geht Deine Bestellung und Zahlung bei uns ein.
  • Deine Daten werden verarbeitet und unserer Tischlerei übermittelt.
  • In der Tischlerei achten wir dabei auf eine maßgenaue und hochwertige Anfertigung Deiner Wunsch-Holzstufen. 
  • Deine Holzstufen werden für einen sicheren Versand vorbereitet.
  • Die Lieferung macht sich nun auf dem Weg zu Dir - Du kannst Deine neuen Holzstufen direkt einbauen. 

Alle per Paketdienst verschickten Sendungen werden mit einer Abgabe zur klimaneutralen Lieferungen versendet.